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Jonglieren

Das Spiel mit den bunten Bällen, manchmal auch mit Fackeln oder Ringen, kennen Sie – keine Zirkusvorführung kommt ohne aus. Doch Sie sollten das Jonglieren nicht nur den Profi-Artisten überlassen, denn es bringt viele Vorteile für Ihr Gehirn. Fangen Sie einfach selbst an – es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht.

Jonglieren mit verblüffenden Effekten

Eine Studie der Universitäten Regensburg und Jena verblüffte im Jahr 2004: Die Forscher hatten 12 Menschen drei Monate lang regelmäßig jonglieren lassen. Danach hatten die Teilnehmer nicht nur die Fähigkeit erworben, die Jonglierbälle in der Luft zu halten. Sie konnten sich besser konzentrieren, Sprachleistung und Reaktion waren gesteigert. Bei genauerer Betrachtung stellten die Forscher fest, dass sich die Gehirne der Neu-Jongleure vergrößert hatten. Gerade die Region, die verantwortlich dafür ist, wie die Bewegung von Objekten im dreidimensionalen Raum gesteuert wird, war angewachsen. Und diesen Bereich Ihres Gehirns brauchen Sie nicht nur zum Jonglieren. Es ist auch die Stelle, an der Sie Ideen entwickeln.

Das Schöne am Jonglieren ist, dass es Ihnen nie langweilig werden wird. Sie können Ihre Fähigkeiten immer weiter perfektionieren. Beherrschen Sie das Spiel mit 3 Bällen, nehmen Sie einen vierten dazu. Sie können mit Ringen, Keulen oder sogar Messern jonglieren.

Bunte Bälle verstärken Ihren Gedankenfluss

Sportwissenschaftler, aber auch Gehirnspezialisten sind durch diese Studie endlich bestätigt worden: Bewegungssportarten machen Sie tatsächlich schlauer. Grund dafür ist, dass beide Gehirnhälften angesprochen werden. Gerade am Anfang, wenn Sie noch nicht wirklich mit den Bällen umgehen können, aber auch jedes Mal, wenn Sie mit dem Jonglieren neu beginnen, nutzen Sie erst einmal nur Ihre linke Gehirnhälfte. Diese ist für die rationalen Vorgänge verantwortlich. Sie müssen noch viel überlegen und ständig nachdenken, wie Sie den Ball nun werfen müssen, damit Sie ihn auch sicher wieder auffangen.

Nach einiger Zeit hat Ihr Gehirn den Vorgang des Jonglierens erfasst. Jetzt wird das Jonglieren ein intuitiver Vorgang – die rechte Gehirnhälfte kommt hinzu. Bei diesem Umschalten von der rechten auf die linke Gehirnhälfte kommt es zur Ausschüttung von Dopamin. Dieser Botenstoff sorgt dafür, dass Ihre Gedanken fließen können. Nur wenn Dopamin vorhanden ist, werden Ihre Gedanken ungehindert weitergeleitet, sogar noch verstärkt.

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