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Gesundheitsfördernde Dehn- und Streckübungen

Sie können einiges zum Thema Fitness lernen, wenn Sie Ihre Katze oder Ihren Hund beobachten. Was macht Ihr Haustier als Erstes nach dem Aufwachen am Morgen? Die Antwort ist gewöhnlich ganz langes, genüssliches und langsames Strecken.

Bewahren Sie einen aktiven Lebensstil!

Es gibt mehrere Gründe, es Ihrer Katze nachzumachen. Stretching (Strecken und Dehnen) entspannt und trägt zum Gesamtwohlbefinden bei. Mit zunehmendem Alter gewinnen diese Übungen immer mehr an Bedeutung. Während des Alterns verliert der Körper zunehmend seine Dehnbarkeit. Ärzte und Therapeuten sprechen im Zusammenhang von Flexibilität über „Bewegungspielräume“. Damit meinen sie das maximale Ausmaß der Bewegung und Streckung der Muskulatur, der Gelenke und Bänder.

Spätestens im Alter von 60 Jahren lässt das Beuge- und Streckvermögen nach. Ihre Muskeln haben einiges an jugendlicher Elastizität verloren. Darüber hinaus verkürzen sich Ihre Sehnen, wenn regelmäßige Streckübungen ausbleiben. Sie verlangsamen diesen Prozess, indem Sie regelmäßig tägliche Streckübungen machen. Mit täglich fünf- bis zehnminütigem Stretching am Morgen, nach langem Sitzen oder Stehen oder wann immer Sie sich steif und abgespannt fühlen, begrenzen Sie die negativen Auswirkungen des Alterungsprozesses.

Unser Partner ShentiTV zeigt Ihnen im folgenden Video einige hilfreicheDehnungsübungen, die besonders für Golfer wichtig sind aber auch vor jeder Anderen sportlichen Aktivität angewendet werden können:

Hier hilft Stretching

  • Aufrechterhaltung von Flexibilität von Muskeln und Gelenken
  • Erweiterung von Bewegungsspielräumen: Periodisches Stretching hilft, Ihre motorischen Fähgkeiten aufrechtzuerhalten: zum Beispiel beim Schuhbinden, Zuknöpfen und Ziehen von Reißverschlüssen von Kleidungsstücken in der Rückengegend oder Schwingen des Golfschlägers.
  • Verhütung von Verletzungen: Sie vermindern das Verletzungsrisiko während körperlicher Bewegung und der normalen täglichen Bewegung, indem Sie Ihre motorische Koordination durch tägliches Stretching verbessern.
  • Vorbereitung der Muskeln auf anstrengende Aktivitäten: Streck- und Dehngymnastik sollten Sie vor und nach Aerobikübungen (Wandern, Joggen, Schwimmen) oder nach Kraftsportübungen (Situps und Gewichtheben) gemachen.

Denken Sie daran: Stretching kann man richtig und falsch durchführen. Vermeiden Sie ein Überdehnen bis zur Schmerzgrenze ebenso wie schnelle Auf- und Abwärtsbewegungen. Dies führt zu mikroskopischen Muskelfaserrissen, die während des Heilungsprozesses Narben bilden. Diese schränken wiederum die Elastizität erheblich ein.

Gehen Sie vorsichtig vor

Wenn Sie sich entschließen, Streckübungen in Ihr tägliches Programm aufzunehmen – großartig! Vor Beginn sollten Sie dies jedoch mit Ihrem Arzt abstimmen, wenn Sie für längere Zeit inaktiv waren oder eine Operation überstanden. Auch bei Gelenksteife sollten Sie den Arzt fragen.

Dehnübungen haben übrigens auch Auswirkung auf Ihre Psyche. Durch richtiges Dehnen entspannen Sie sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Während der Übungen konzentrieren Sie sich stark auf den gedehnten Körperteil – Sie lernen Ihren Körper neu kennen.

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