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Fahrradfahren - was Sie dabei beachten sollten

Inhaltsverzeichnis

639 Muskeln besitzt der Mensch, die für eine volle Funktionsfähigkeit allesamt bis in die feinsten Kapillaren gut durchblutet sein müssen. Das sind 639 Muskeln, die Sie zu Beginn eines Tagesausfluges sorgfältig aufwärmen und dehnen, um Ihnen am nächsten Tag keine Beschwerden zu bereiten. Wer monatelang nichts getan hat, bewegt sich anfangs moderat.

Sie sollten sich beim Sport locker mit Ihren Freunden unterhalten können, ohne dabei atemlos zu werden. Dies stellt ein gutes Zeichen dafür da, dass Sie sich innerhalb Ihrer körperlichen Grenzen befinden. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die den ganzen Winter keine Bewegung ausübten, sollten Sie auf diese lange Ruhephase Rücksicht nehmen.

Lassen Sie es langsam angehen und suchen Sie sich eine ebene Strecke. Vermeiden Sie Schotterpisten und Kies und tragen Sie auf alle Fälle einen Helm beim Fahrradfahren. Ehrgeiz steht dabei an der falschen Stelle. Gleiches gilt für Alkohol, denn der vernebelt den klaren Blick auf Leistungsgrenzen.

Die richtige Dehnung vor einer Fahrradtour

Stellen Sie sich mit leicht gespreizten Beinen gerade hin. Beugen Sie ein Bein nach hinten und legen Ihre gefalteten Hände auf das Knie des anderen Beines. Das machen Sie insgesamt 30 Sekunden und dann wechseln Sie. Ingesamt drei Sätze sind empfehlenswert.

Im Anschluss daran dehnen Sie den hinteren Beinbereich, indem Sie auf dem Rücken liegend ein Bein nach oben strecken und die Fußspitze nach unten zeigt, sodass auf der Rückseite des Beins ein Zug zu spüren ist. Achten Sie darauf, dass Sie bei dieser Übung nicht ins Hohlkreuz fallen.

Diese Übung führen Sie ebenfalls abwechselnd mit beiden Beinen aus und zwar drei Sätze à 30 Sekunden für jedes Bein. Wenn Sie zusätzlich Ihre Waden gezielt dehnen, haben Sie alle großen Muskelgruppen für das Fahrradfahren vorbereitet.

Machen Sie dazu einen Ausfallschritt und eine Druckbewegung mit den Armen gegen ein festes Hindernis, zum Beispiel eine Wand. Dabei dehnen Sie jeweils die Wade des hinten stehenden Beines. Auch hier dreimal 30 Sekunden für jedes Bein.

Tipps, Tricks und Fragen rund um’s Thema Fahrrad

Fahrradfahren kann fast jeder – und trotzdem gibt es noch ein paar Tricks, mit denen sich die Freude am Fahren noch steigern lässt. Außerdem können Sie so Ihre Gesundheit und Sicherheit schützen.

5 Tipps, mit denen das Radfahren zum Vergnügen wird

  1. Achten Sie auf die Lenkereinstellung. Der Lenker sollte immer etwas höher als der Sattel sein. Breit genug ist er, wenn Ihre Hände eine Handbreit weiter als Schulterbreite greifen. Handrücken und Unterarme bilden eine Linie. So vermeiden Sie, dass Sie die Nerven an den Handaußenkanten zu stark dehnen und es zu einem unangenehmen Kribbeln kommt.
  2. Nutzen Sie die richtigen Griffe. Sie sollten zur Mitte hin dicker sein. So entlasten Sie Ihre Hände und Unterarme, weil sie besser „in der Hand“ liegen.
  3. Wählen Sie einen Gelsattel. Er bringt spürbare Erleichterung, weil er den Druck auf die Genitalien auf 50 bis 80 Prozent verringern kann. Sie können auch für Ihren bereits vorhandenen Sattel einen Gel-Überzug kaufen.
  4. Wählen Sie die richtige Rahmenhöhe. Es gibt zwar immer noch die typischen 26- und 28-Zoll-Räder. Sie unterscheiden sich aber trotzdem durch verschieden hohe Rahmen. Ihre Rahmenhöhe finden Sie, indem Sie die Länge der Innenseite Ihres Beins mal 0,65 nehmen. Bei einer Innenbeinlänge von zum Beispiel 80 cm sollte die Rahmenhöhe also 52 cm betragen.
  5. Achten Sie auf dieFederung Ihres Sattels. Sie ist das A und O, um Ihre Wirbelsäule zu entlasten, denn nur sie sorgt dafür, dass Stöße richtig abgefangen werden. Ist Ihr Sattel nicht gefedert, nehmen Sie automatisch eine falsche Haltung ein, um die Stöße auszugleichen. Das schadet auf Dauer den Handgelenken, den Armen und Ihrem Rücken.

Die richtige Fahrrad-Kleidung

Gerade beim Radfahren gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Auch bei Regen brauchen Sie auf’s Radfahren nicht zu verzichten. Wählen Sie dann Funktionskleidung für die entsprechenden Temperaturen. Diese schützt Sie vor Kälte und Regen. Sie leitet aber andererseits Schweiß nach außen ab.

Klassische Regenkleidung ist nicht atmungsaktiv und macht das Radfahren zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Die einzigen Tage, an denen Sie das Rad im Ständer stehen lassen sollten, sind die, an denen es Glatteis gibt. Dann ist die Sturzgefahr zu hoch.

Nebeneinander auf dem Fahrrad fahren

Darf man im Freundeskreis auf der Straße nebeneinander fahren? Das kommt darauf an: Nebeneinander dürfen Sie fahren, wenn der Verkehr nicht behindert wird. Lässt sich Ihre Gruppe von einem Auto nicht überholen, so ist das Nebeneinanderfahren verboten. So sieht es die Straßenverkehrsordnung vor. Es empfiehlt sich daher, auf alle Fälle hintereinander zu fahren.

Tempolimits für Fahrradfahrer

Die Straße vor unserem Haus ist seit einiger Zeit zur Schritt-Tempo-Zone geworden. Was uns auffällt: Die Fahrradfahrer rasen wie doll durch diese Zone. Dabei gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht nur für Autos, sondern auch für Radfahrer.

Da Fußgänger in der Regel 4 bis 7 Stundenkilometer schnell sind, beträgt die erlaubte Schrittgeschwindigkeit etwa 15 Stundenkilometer. Auf Gehwegen darf ein Radfahrer nur Schrittgeschwindigkeit fahren.

Meine Frau stellte kürzlich die interessante Frage, was denn mit Joggern sei, die auch vor unserem Haus mit großem Tempo vorbeilaufen. Leider konnte ich ihre Frage nicht beantworten. Aber ich denke, von ihnen geht auch keine große Gefahr aus. Auch Fahrradfahrer müssen mit Bußgeld und Punkten in Flensburg rechnen.

Die Regeln sollen sogar noch verschärft werden. Telefonieren, Walkman auf dem Kopf, rote Ampeln überfahren, in Einbahnstraßen in die falsche Richtung oder Schlangenlinien fahren, freihändig radeln: All das wird mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar mit dem Entzug des Autoführerscheins geahndet.

Den Bußgeldkatalog für Fahrradfahrer finden Sie auf der Webside des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ADFC. Die Bußgelder können inzwischen recht saftig sein. Das ist auch richtig so, denn unter Fahrradfahrern hat sich mancherorts eine richtigeUnkultur des unfairen Straßenverhaltens entwickelt.

Fahrradfahren: Wertvolle Kauftipps

So geht Ihnen das richtige Licht auf

Je mehr Sie Ihr neues Rad im Alltag benutzen wollen, desto mehr bietet sich eine Dynamo-gestützte Beleuchtung an. Denn der Dynamo ist im Gegensatz zum Akku immer betriebsbereit. Der Akku verlangt ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Pflege, damit er immer voll ist.

Viele Dynamos haben die unangenehme Eigenschaft, bei Nässe auf dem Reifen durchzurutschen. Ergebnis: Sie haben kein Licht. Narrensicher in dieser Hinsicht sind nur Naben- und Speichendynamos. Letzere greifen mit einem Mitnehmer in die Speichen, Nabendynamos ersetzen die Vorderradnabe und haben einen dort integrierten Dynamo.

Generell gilt: Achten Sie auf Leichtgängigkeit, denn die Energie für das Licht müssen Sie selbst aufbringen. Der Scheinwerfer sollte unbedingt eine Halogenlampe haben. Herkömmliche Glühlampen geben bei gleicher Leistung wesentlich weniger Licht ab.

Beim Rücklicht bieten sich alle Modelle an, die nicht mit einer Glühlampe, sondern mit Leuchtdioden (LEDs) betrieben werden. Sie haben eine quasi unbegrenzte Lebensdauer. Die Helligkeit dieser Rücklichter ist sehr gut.

Wenn Sie sich ein Standlicht gönnen wollen, empfehle ich die Modelle, die mit einem Kondensator an Stelle von Batterien oder Akkus arbeiten. Sie sind wartungsfrei, sehr langlebig und immer betriebsbereit.

Schon wieder ein Bauteil, dem Sie keine Aufmerksamkeit mehr schenken müssen. Wofür Sie sich auch entscheiden: Helligkeit zählt. Achten Sie darauf, dass der Scheinwerfer einen genügend starken und gleichmäßigen Lichtkegel auf die Straße wirft.

Möchten Sie Luxus oder eher die praktische Ausstattung?

Auch diese Frage lässt sich nur im Zusammenhang mit dem Verwendungszweck beantworten. Wahrscheinlich ahnen Sie es: Ein vorwiegend sportlich genutztes Rad darf ruhig spartanisch ausgestattet werden. Für den Alltag gewinnen diese Details aber an Bedeutung.

Regenfahrten sind vorprogrammiert, ohne Schutzbleche ist Ihre Kleidung jedes Mal reif für die Wäsche. Wohin mit der Aktentasche? Sie können natürlich einen Rucksack nehmen, viele finden die Tasche am Gepäckträger praktischer.

Ich empfehle Ihnen einen möglichst weit geschlossenen Kettenschutz; er sorgt dafür, dass Ihre Hosenbeine sauber bleiben. Insofern ist es eigentlich kein Ketten- sondern ein Hosenschutz. Eine Kettenschaltung mit mehreren Kettenblättern erschwert übrigens die Montage eines Kettenschutzes. Manchmal hilft dann nur ein Band, um das Hosenbein zusammenzubinden.

Rollen Sie auf Alufelgen ans Ziel

Man unterscheidet Stahl- und Aluminiumfelgen. Stahlfelgen findet man nur noch an sehr billigen Rädern. In der Regel fährt man heute mit Aluminiumfelgen. Man unterscheidet Kasten- und Hohlkammerfelgen. Letztere haben quasi einen Zwischenboden und sind dadurch stabiler.

Ob das Profil flach oder hoch ist („Aerofelge“), ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Das hohe Profil bietet noch mehr Stabilität, was sich auf das gesamte Laufrad auswirkt. Es wird weitgehend unempfindlich gegen „Achter“ und bei einem stark belasteten Rad auch weniger anfällig für Speichenbrüche sein. Daher rate ich Ihnen, zu diesem Felgentyp zu greifen.

Verschaffen Sie sich ein entsprechendes Profil

Über diese Frage kann man philosophieren. Rennradler bevorzugen schmale Reifen, die weitgehend unprofiliert sind, die Mountainbiker greifen zum Breitreifen mit grobem Profil.

Generell gilt: Breite Reifen rollen nicht schlechter als schmale Reifen, bei gleichem Luftdruck im Reifen sogar besser! Vielmehr sind Profil und eben der Luftdruck entscheidend. Fahren Sie überwiegend Straße, genügt ein wenig profilierter Reifen.

Die Haftung des Reifens auf der Straße hängt mehr von der Gummimischung als vom Profil ab. Auch für Feld- und Waldwege ist ein moderat profilierter Reifen durchaus ausreichend. Grobstollige Reifen haben eigentlich nur „im schweren Gelände“ ihre Berechtigung.

Gut gefedert ist halb gefahren

Es ist nicht zu übersehen: Das vollgefederte Rad ist kein Exot mehr. Eine Federung bringt Komfort und Fahrsicherheit. Aber keine Wirkung ohne Nebenwirkung: Eine Federung bringt auf der anderen Seite zusätzliches Gewicht mit.

Außerdem hat sie bewegliche Teile, die gepflegt und gewartet werden müssen und dem Verschleiß unterliegen. Es gibt die unterschiedlichsten Federungskonzepte: Vorn finden Sie in der Regel eine Federgabel, in seltenen Fällen eine Federung im Vorbau.

Diese haben den Ruf, nicht sehr seitenstabil zu sein. Der Lenker ist deshalb in der Horizontalen beweglich und wackelt hin und her. Hinten kann entweder der Hinterbau gefedert sein, oder aber das Rad ist mit einer Federsattelstütze ausgestattet.

Letztere erhöht den Fahrkomfort in wesentlich geringerem Ausmaß als ein gefederter Hinterbau. Federsattelstützen gehören mittlerweile serienmäßig zur Fahrradausstattung. Achten Sie darauf, dass sie nur minimales Spiel hat (der Sattel darf sich nicht drehen lassen). Bei einem minderwertigen Exemplar erhöht sich dieses seitliche Spiel recht schnell.

Legen Sie Ihr Stahlross an die Kette

Sie sollten Ihr Fahrrad niemals unabgeschlossen draußen stehen lassen – auch nicht mal eben ganz kurz. Zu hoch ist die Diebstahlrate bei Fahrrädern, auch im ländlichen Bereich. Suchen Sie nicht nach dem unknackbaren Schloss – das gibt es nicht! Jedes Schloss ist für einen Profi knackbar.

Entscheidend ist, wie lange er dafür braucht. Sie können ihm das Leben schwer machen, indem Sie Ihr Rad mit zwei Schlössern sichern. Solch eine Trutzburg schreckt ab. Ein gutes Fahrradschloss muss gar nicht teuer sein. Den besten Schutz vor Fahrraddieben bieten laut Testergebnissen der Stiftung Warentest Bügelschlösser.

Das Trelock BS 400 z. B. ist bereits für 30 € zu haben. Testknacker haben bei diesem Schloss nach fünf Minuten aufgegeben – für Profidiebe ist das eine halbe Ewigkeit. Wenn Sie Ihr Vorderrad mit einer Schnellspannvorrichtung entfernen können, brauchen Sie natürlich immer zwei Schlösser, um auch das Vorderrad sichern zu können.

Das Rad muss zu Ihnen passen

Die Aufgabe des Händlers ist es nun, die für Sie passende Rahmenhöhe festzustellen. Sie richtet sich nach der Oberkörperlänge, damit Sie – am besten mit geradem Rücken – an den Lenker kommen. Wenn Sie über einem Herrenrad stehen, sollten Sie über dem Oberrohr noch mindestens 10 cm „Luft haben“.

Bei einem Damenrad sollten Sie, wenn Sie auf dem Sattel sitzen, mit den Füßen den Boden berühren. Die Laufradgröße ist aber völlig unerheblich. Markenräder sind in verschiedenen Rahmenhöhen erhältlich. Auch das ist ein wichtiges Argument für den Kauf beim Fachhändler.

Tipps für Auswahl des Fahrradhelms

  • Güte- oder Sicherheitssiegel – Güte- oder Sicherheitssiegel am Helm zeigen Ihnen, dass man Material, Funktion und Sicherheit des Helms überprüfte.
  • Richtiger Sitz – Der Helm sollte enganliegend sein und an keiner Stelle drücken.
  • Komfort – Öffnungen an der Vorderseite erlauben eine Luftzirkulation. Polster über den Augenbrauen verhindern, dass Schweiß in die Augen rinnt. Ein Visier schützt vor Blendung durch Sonnenlicht.
  • Riemen und Schnallen – Die Schnallen enthalten keine Bruchstücke und die Riemensprossen sollten richtig einrasten und einen sicheren Sitz ermöglichen. Das Riemensystem sollte individuell einstellbar sein.
  • Preis – Ein 1997 in den USA durchgeführter Test wies keine Beziehung zwischen einem hohen Preis und einer verbesserten Aufpralldämpfung nach.
  • Ersatz – Ersetzen Sie Ihren Helm nach einem Unfall durch einen neuen. Selbst wenn kein sichtbarer Schaden festzustellen ist, zerstört der Aufprall die schützende Innenschicht aus Schaumstoff.
  • Aussehen des Helms – Wenn das Aussehen eines Helms so bedeutend ist, dass es die Entscheidung über das konsequente Tragen des Helms beeinflusst (das gilt insbesondere für Kinder), kann es durchaus sinnvoll sein, mehr Geld auszugeben, damit der Helm wirklich gerne getragen wird.

Radeln mit Hund: Sechs Regeln, die Sie beachten sollten

  1. Auch Ihr Hund muss seine Kondition erst einmal aufbauen – genauso wie Sie. Bauen Sie Ihr Fahrrad-Programm deshalb schrittweise auf, damit Ihr Hund an Fahrt gewinnen kann. Gehen Sie beide zunächst mit dem Fahrrad spazieren (Das heißt, Sie schieben Ihr Rad!), damit er sich daran gewöhnen kann. Bauen Sie dann sein Konditions-Programm in verkehrsarmem Gelände langsam weiter auf.
  2. Ihr Hund muss gehorsam sein und Ihrem Kommando folgen, wenn sie beide unterwegs sicher sein wollen. Er muss verlässlich „bei Fuß“ laufen – und das sowohl nach rechts als auch nach links, denn er soll sich auf dem Radweg immer auf der Seite befinden, die dem Straßenverkehr abgewandt ist.
  3. Unbedingt beachten sollten Sie, dass Ihr Hund niemals – aber auch wirklich niemals! – an einer Leine laufen darf, die Sie sich um die Hand gewickelt oder am Lenker befestigt haben. Auch Rollleinen sind ungeeignet. Nehmen Sie stattdessen eine nicht zu lange Leine von etwa 1 m. Diese sollte keine Schlaufen und Ösen haben. Wollen Sie die Hände frei haben, können Sie einen Abstandshalter mit beweglicher Stahlfeder am Rad benutzen. An diesem wird dann die Leine befestigt.
  4. Passen Sie Ihr Tempo beim Radeln mit Hund immer dem Tier an, niemals umgekehrt. Generell kommt dem Hund das gleichmäßige Laufen am Rad seinem Naturell entgegen, weil er dann in einen kräfteschonenden und rhythmischen Wolfstrab fallen kann. Doch welches Tempo er dabei erreicht, hängt von seiner Rasse, seinem Temperament, seiner Größe, seinem Gewicht, seinem Körperbau und seiner Kondition ab. Beobachten Sie Ihren treuen Freund deshalb aufmerksam.
  5. Ihr Hund sollte ausgewachsen sein, wenn Sie ihn mit auf Tour nehmen. Zu jungen Hunden drohen Gelenkschäden, denn sie sind körperlich noch nicht voll belastbar. Ein mittelgroßes Tier ist frühestens mit 1 Jahr ausgewachsen, bei Riesenrassen sind es 3 Jahre. Einen kleinen Hund müssen Sie trotzdem nicht zu Hause lassen: Er fühlt sich auch in einem gut gepolsterten Körbchen am Lenker wohl. Größere und vielleicht ältere hündische Zeitgenossen finden auf einem Fahrradhänger Platz.
  6. Bei großer Hitze fahren Sie am besten nur morgens oder abends mit Ihrem Liebling raus. Das gilt auch für das Spazierengehen. Besonders Tiere mit langem oder dichtem Fell leiden bei warmem Wetter. Sie sind gerade in der Mittagshitze besonders anfällig für einen Hitzestau, der tödlich sein kann. Symptome für Überhitzung sind starkes Hecheln, Erbrechen, Taumeln, Durchfall, Krämpfe und Bewusstlosigkeit. Denken Sie bitte auch daran, unterwegs für Waldi oder Hasso immer etwas zu trinken dabei zu haben.