Warum Sie Ihr Trainingstempo besser kontrollieren sollten
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GNL5356
In meiner Sprechstunde werden mir immer wieder Fragen zu den Themen Sport und Ernährung gestellt, die auch für Sie wichtig sein könnten. Einige interessante Themen habe ich für Sie zusammengestellt.
Warum Sie Ihr Trainingstempo besser kontrollieren sollten
Frage: Sie schreiben immer wieder, man solle beim Laufen eine Pulsuhr benutzen und sich am besten noch vorher sportärztlich untersuchen zu lassen, um seine genauen Pulsgrenzen zu kennen. Kann ich nicht einfach so nach Gefühl laufen?
Dr. Spitzbart: Natürlich können Sie — theoretisch — auch nach Gefühl laufen. Aber so einfach ist das nicht. Untersuchungen haben ergeben, dass gerade Anfänger, die noch kein Jahr trainieren, nicht spüren, wann sie sich überfordern. Laut einer Untersuchung der AOK in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln laufen sogar 52 % aller Freizeitsportler zu schnell.
Die meisten Läufer, die untersucht wurden, ließen sich auch nicht von Warnsignalen wie Seitenstechen oder Muskelkrämpfen stoppen und drosselten ihr Tempo nicht. Stattdessen liefen sie so schnell, dass der Körper übersäuerte, was auf Dauer sogar zu Herzrhythmusstörungen führen kann.
Daher gebe ich immer den Rat, die Pulsgrenzen, in denen Sie gesund laufen können, bei einer sportärztlichen Untersuchung messen zu lassen und diese dann auch mit einer Pulsuhr zu kontrollieren, damit Ihr Training auch wirklich Ihrer Gesundheit dient.
Im Grunde reicht dazu eine recht einfache Pulsuhr. Ich empfehle dennoch die M61 oder M62 von Polar. Mit diesen können Sie auch Ihre individuelle Tagesform berechnen und trainieren so garantiert nie wieder zu schnell oder zu langsam.
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