Walken - Schwimmen
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GNL5356
In meiner Sprechstunde werden mir immer wieder Fragen zu den Themen Sport und Ernährung gestellt, die auch für Sie wichtig sein könnten. Einige interessante Themen habe ich für Sie zusammengestellt.
Frage: Ich walke seit einigen Wochen, aus Zeitgründen allerdings abends. Nun habe ich in der letzten Zeit nachts oft ein Ziehen in den Beinen. Kann das vom Walken kommen?
Dr. Spitzbart: Das kann allerdings vom Walken kommen. Allgemein sollten Sie folgende Punkte beherzigen:
Dehnen Sie Ihre Beinmuskulatur nach dem Walken. So vermeiden Sie eine Verkrampfung der Muskulatur.
Tragen Sie fachmännisch angepasste Schuhe? Auch das falsche Schuhwerk kann dazu führen, dass Ihre Muskeln verkrampfen, was dann ebenfalls zu einem Ziehen führen kann.
Erhöhen Sie Ihr Training nicht zu schnell. Wenn Sie Ihren Muskeln zu viel zumuten, tun Sie sich nichts Gutes, sondern strapazieren Ihren Körper zu sehr, was dann zu Muskelkater und -verspannungen führen kann.
Frage: Ich habe angefangen zu schwimmen, um mich fit zu halten. Nun habe ich schon öfter gehört, dass man darauf achten solle, welche Temperatur das Wasser hat, um so effektiv bestimmte Beschwerden zu bekämpfen. Stimmt das, und, wenn ja, welche Temperatur ist für welche Beschwerden geeignet?
Dr. Spitzbart: Sie haben Recht: Die Wassertemperatur kann Ihnen helfen, zum Beispiel Rückenschmerzen oder Gelenkproblemen zu Leibe zu rücken. Generell gilt Folgendes: Leiden Sie unter Gelenkerkrankungen, sollte die Wassertemperatur mindestens 30 °C betragen. So werden die Schmerzen gelindert. Allerdings sollten Sie sich bei solchen Temperaturen nicht zu stark bewegen, um den Kreislauf nicht zu überlasten. Ruhiges, langsames Bahnenschwimmen ist angesagt.
Bei Rückenbeschwerden sollte die Wassertemperatur 24 bis 28 °C betragen. So lockern sich Verspannungen. Diese Temperatur ist auch für Asthmapatienten geeignet, zudem entspannt die feucht-warme Luft, die bei dieser Wassertemperatur entsteht, die Bronchien.
Leiden Sie unter niedrigem Blutdruck, sollte die Temperatur unter 24 °C liegen. Die Blutgefäße ziehen sich dann zusammen, das Blut wird besser zum Herzen transportiert.
Bei Temperaturen weit unter 25 °C sollten Sie aber nicht länger als 45 Minuten schwimmen, da sonst die Gefahr einer Unterkühlung besteht.
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