So bestimmen Sie Ihren Ruhepuls richtig / Ellipsentrainer schonen die Gelenke
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Aus der Sprechstunde
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In meiner Sprechstunde werden mir immer wieder Fragen zu den Themen Sport und Ernährung gestellt, die auch für Sie wichtig sein könnten. Einige interessante Themen habe ich für Sie zusammengestellt.
So bestimmen Sie Ihren Ruhepuls richtig
Frage: Sie reden in Ihren Ausgaben immer vom Ruhepuls. Ich habe mir für ein effektives Training eine Pulsuhr gekauft, in die ich diesen Wert eingeben muss. Aber wann ermittele ich meinen Ruhepuls am besten?
Dr. Spitzbart: Der Name sagt es schon: Der Ruhepuls ist der Wert, den Sie ermitteln können, wenn Sie gar nichts tun. Um Ihren Körper in völliger Ruhe zu erwischen, sollten Sie Ihren Puls direkt morgens nach dem Aufwachen messen, bevor Sie aufstehen. Dazu nehmen Sie eine Armbanduhr mit Sekundenzeiger und messen Ihren Puls mit zwei Fingern, am besten am Handgelenk. Zählen Sie die Pulsschläge 20 Sekunden lang und multiplizieren diesen Wert dann mit drei.
Sie sollten diese Messung an mehreren aufeinander folgenden Tagen vornehmen und dann den Mittelwertaus Ihren Ergebnissen bilden. So erhalten Sie einen aussagekräftigen Wert. Generell können Sie Ihren Ruhepuls jeden Morgen ermitteln – er gibt Ihnen nämlich auch Aufschluss über Ihren Gesundheitszustand. Ist er plötzlich deutlich erhöht, verrät er Ihnen, dass ein Infekt im Anzug ist. An solchen Tagen sollten Sie dann auf Sport verzichten. So helfen Sie Ihrem Körper, sich schneller zu regenerieren.
Ellipsentrainer schonen Ihre Gelenke
Frage: Mir ist aufgefallen, dass bei uns im Fitness-Studio zwei verschiedene Crosstrainer-Modelle stehen. Auf dem einen macht man Bewegungen, die in runden Bahnen verlaufen. Die anderen laufen in elliptischen Bahnen. Da ich mit dem Gedanken spiele, mir solch einen Crosstrainer selbst zu kaufen, möchte ich wissen, ob es einen Unterschied macht, welche Bewegungsform ich wähle.
Dr. Spitzbart: Beide Geräte dienen völlig unterschiedlichem Bewegungstraining. Läuft der Crosstrainer rund, machen Sie kurze, aber auch hohe Schritte. So simulieren Sie einen kräftigen Berganstieg. Wenn Sie den Widerstand eines solchen Geräts höher einstellen, machen Sie den Berg „steiler“. Sie müssen sich sehr anstrengen. Wenn Ihre Gelenke schon angegriffen sind, ist diese Bewegungsform, genau wie realer Bergaufstieg Gift für Sie.
Ich empfehle daher eher Crosstrainer, die eine elliptische Bewegungsform haben. Die Bewegungen auf einem solchen Gerät entsprechen eher dem Walking. Sie machen flache, aber auch lange Schritte. Das ist für Ihre Gelenke definitiv besser.