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10 Gründe, warum Sie unbedingt regelmäßig Sport treiben sollten

Fehlt es Ihnen noch an der Motivation, regelmäßig in Bewegung zu kommen? Hier finden Sie starke Appetithappen und überzeugende Argumente:

10 gute Gründe für regelmäßige Bewegung

  1. Sport macht Sie stark: Wenn Sie sich bewegen, bauen Sie Muskeln und Knochen auf. Das bringt Ihnen Kraft und Ausdauer.
  2. Sport macht Sie aktiv: Ihr Organismus tankt beim Sport zehnmal mehr Sauerstoff als in Ruhephasen. Das lebenswichtige Molekül versorgt Ihre Organe mit neuer Energie, Ihr Stoffwechsel wird angekurbelt, Ihre Durchblutung verbessert sich. Ihre Zellen verbrennen Fett und scheiden Abbauprodukte schneller aus.
  3. Sport macht Sie klug: Auch Ihr Gehirn erhält eine Extraportion Sauerstoff. Es schüttet vermehrt das Kreativitätshormon ACTH aus. Dieses Hormon senkt den Blutdruck, weckt den Geist und verbessert Konzentration und Denkleistung.
  4. Sport macht Sie happy: Endorphine, die berühmten körpereigenen „Glückshormone“, zirkulieren beim Sport in größerer Menge in Ihrem Organismus. Ein Plus an Serotonin macht Sie munter und bringt Ihnen gute Laune.
  5. Sport killt Ihre Stresshormone: Zum Beispiel werden Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin, Hormone, die Ihnen gewaltig zu schaffen machen können, schneller abgebaut: Ihr Körper und Ihre Seele entspannen sich.
  6. Sport strafft Ihre Konturen: Durch verstärkten Muskelaufbau und Fettabbau schwinden Speckrollen. Ihre Körperkonturen werden „differenzierter“ und straffer. Einerseits können Sie durch den erhöhten Kalorienverbrauch mehr essen, andererseits stoppt Bewegung nach einer Weile auch das Hungergefühl und den Appetit.
  7. Sport macht Sie attraktiv: Dank der guten Durchblutung wird Ihre Haut frischer und glatter. Sie gewinnen an Ausstrahlung hinzu.
  8. Sport bringt Ihnen Immunpower: Er bringt Ihre Körperabwehr in Schwung, Ihr Immunsystem bildet wesentlich mehr Killerzellen, die Krankheitserreger in Schach halten und den Organismus vor Infekten schützen.
  9. Sport hält Sie jung: Ihre Drüsen werden angeregt, schütten wichtige Altersschutzstoffe aus, vor allem Wachstumshormone und Sexualhormone. Sie können Ihre biologische Uhr mit regelmäßiger Bewegung um einige Jahre zurückdrehen.
  10. Sport macht Sie sexy: Sogar Ihr Liebesleben profitiert von der regelmäßigen Bewegung. Neue Studien zeigen, dass vermehrt Sexualhormone fließen, die Appetit auf Sex machen. Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass regelmäßiger Sport sinnlicher macht und dem Sexappeal Flügel verleiht.

Aktuelles aus der Wissenschaft: Sport bremst Hunger

Wissenschaftler sind sich nicht immer dahingehend einig, ob Sport den Appetit anregt oder eher bremst. Vermutlich liegt es daran, dass Ärzte oft nicht wissen, was der Unterschied zwischen Bewegung und Training ist. Jeder Sportler weiß, dass er nach einer intensiven Belastung für eine Weile keinen Hunger hat. Ganz im Gegenteil: Etwas zu essen fällt in den ersten Stunden nach anstrengendem Training oder Wettkampf oft schwer. Sanfte Bewegung hingegen, etwa ein Spaziergang, kann den Appetit anregen. Es ist also ganz offensichtlich eine Frage der Dosierung der körperlichen Aktivität.

Eine britische Studie, die in der Zeitschrift Medicine & Science in Sports & Exercise vorgestellt wurde, kommt zu einem entsprechenden Ergebnis: Intensive körperliche Aktivität regt den Appetit nicht an, sondern bremst ihn. So nahmen Menschen mit einem durch Sport verursachten Kaloriendefizit deutlich weniger Nahrung zu sich als solche, bei denen über das Essen (Diät) ein Kalorienmangel ausgelöst wurde. Durch das kalorienarme Essen stieg bei diesen Versuchsteilnehmern das Hungerhormon Ghrelin an, während das den Hunger unterdrückende Hormon Peptid YY zurückging. Bei den Personen, die Sport trieben, wurden diese Reaktionen, die den Appetit anregen, nicht festgestellt.


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Die Untersuchung zeigt ein weiteres Mal, dass Bewegung in richtiger Dosierung die beste Maßnahme ist, überflüssige Pfunde loszuwerden. Im Gegensatz dazu wehrt sich Ihr Körper gegen radikale Fastenkuren: Er reagiert mit Hunger oder sogar Heißhunger und reduziert schnell seinen Kalorienverbrauch (eine eigentlich sinnvolle Reaktion, denn es könnte sich ja um eine Hungersnot handeln).

Verringertes Herztod-Risiko um mehr als 50 Prozent

Dass ein sportlicher Lebensstil vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) schützt, ist wissenschaftlich gut belegt. Weniger klar ist, ob das auch auf ältere Menschen zutrifft. Aus diesem Grund haben Wissenschaftler der Universität Oulu in Finnland knapp 2.500 über 65-jährige Männer und Frauen rund elf Jahre beobachtet und nach ihrer körperlichen Aktivität befragt. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen mit niedriger, moderater und hoher körperlicher Aktivität eingeteilt.

Die Probanden mit moderater körperlicher Aktivität hatten im Vergleich zu den körperlich Untätigen ein um 31 Prozent geringeres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Bei den Teilnehmern mit hoher körperlicher Aktivität war das Risiko um 45 Prozent geringer. Das Herztod-Risiko war sogar um 54 (moderate Aktivität) und 66 Prozent (hohe Aktivität) geringer als bei den körperlich Inaktiven. Als moderate Aktivität galten bei dieser Untersuchung übrigens schon Spazierengehen, Radfahren und leichte Gartenarbeit. Als hohe Aktivität stuften die Wissenschaftler anstrengende Gartenarbeiten, Schwimmen, Joggen, Gymnastik, Skifahren und Ballspiele ein.

Die Studienergebnisse sind eine enorme Motivation zu mehr Aktivität für alle Menschen, insbesondere auch diejenigen im höheren Alter. Denn fitte Senioren reduzieren ihr Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko deutlich. Selbstverständlich schützt Bewegung aber auch schon in jüngeren Jahren vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

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