Sport heißt auch Wettkampf
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 10. Dezember 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Viele Spiele, die Kinder miteinander spielen, beinhalten einen Wettstreit: Wer ist der schnellste, wer kann dies und wer kann das besser, wer ist mutiger und wagt mehr als die anderen? Mischen Sie sich da besser nur im Notfall ein. Diese kleinen Rivalitäten sind ganz wichtig für die Entwicklung, denn sie spornen die Kinder an und fordern sie heraus. Denn sie müssen nicht vor Leistung geschützt werden, sondern in ihrer Leistungsbereitschaft gefördert und gefordert werden. Die Kinder finden ihren Platz heraus und bereiten sich damit auf die Konkurrenz in ihrem späteren Leben vor.
Spielregeln sollen ein „geordnetes Miteinander" garantieren und allen Kindern die gleichen Startchancen vermitteln. Die Spielregeln selbst verbessern die soziale Lernfähigkeit und fördern die Teamfähigkeit eines Kindes. Es lernt sich einzupassen in eine Gemeinschaft, gelegentlich die Führung zu übernehmen und auch von anderen geführt zu werden. Ein gemeinsames Ziel führt dazu, die eigenen Interessen für eine Weile hintan zu stellen und sich dem Ziel zu widmen. Dabei gibt es natürlich immer Gewinner und Verlierer, Sieger und Besiegte. Das zu akzeptieren, ist ein wichtiger Lernschritt und viele Kinder ein Ansporn, sich weiter zu entwickeln.
Nun gibt es natürlich auch Kinder, die eher zu den Verlierern als zu den Gewinnern gehören, denn die Kinder sind ja unterschiedlich ausgestattet. Geben Sie Ihrem Kind in einem solchen Fall unbedingt die Möglichkeit, über seine Gefühle zu sprechen. Und versuchen Sie, ihm auf anderen Gebieten zu Erfolgserlebnissen zu verhelfen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von herjon (10.12. 2009 07:50 Uhr):
Auch wenn ich kein ausgesprochener Experte bin, kann ich die Inhalte dieses Beitrags als Vater von drei Kindern schon sehr gut nachvollziehen. Er entspricht auch meinen Erfahrungen und Erkenntnissen. Da tut es gut, wenn man alles nochmals Schwarz auf Weis nachlesen kann
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