Sport bei Beschwerden: Wo tut es denn weh?
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 20. September 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Wo machen sich Ihre Beschwerden bemerkbar? In der Wirbelsäule/Halswirbelsäule!
- Ihre wichtigste Alltagsübung: Ziehen Sie Ihren Rücken immer wieder so richtig schön lang. Ziehen Sie dabei auch Kopf und Nacken in die Höhe. Nehmen Sie eine aufrechte Haltung an. So kann sich Ihre Wirbelsäule immer wieder aufrichten.
- Dieser Sport tut Ihnen gut: Für Sie kommen Sportarten in Frage, bei denen Sie beide Körperhälften gleichmäßig im Wechsel bewegen können. Dazu gehören Laufen, Walken oder Skilanglauf. Sinnvoll sind auch Techniken wie Pilates und Übungen aus der Rückenschule. Bei akuten Beschwerden suchen Sie sich Übungen, die Sie im Liegen machen können. Das entlastet Ihren Rücken.
- Diese Sportarten sollten Sie meiden: Alles, was Ihren Rücken stauchen könnte, ist schädlich für Sie. Dazu zählen Sportarten wie Squash, Mannschaftssport oder im Sportstudio zu schwere Gewichte heben. Auch Schwimmen ist in diesem Fall mit Vorsicht zu genießen. Denn es beansprucht Ihre Halswirbelsäule.
Wo machen sich Ihre Beschwerden bemerkbar? Im Schulter-und Nacken-Bereich!
- Ihre wichtigste Alltagsübung: Richten Sie immer wieder Ihre Wirbelsäule auf, ziehen Sie diese auseinander und dabei die Schulterblätter nach unten.
- Dieser Sport tut Ihnen gut: Sportarten, bei denen Sie Ihre Arme ausschwingen können, tun Ihnen gut. Dazu gehören zügiges Spazierengehen, Wandern, Walking, Laufen und Skilanglauf.
- Diese Sportarten sollten Sie meiden: Alle Sportarten, die Ihre Schultern belasten - etwa indem Sie Ihre Arme über Schulterhöhe heben müssen. Dazu gehören Tennis, Squash, Badminton und Schwimmen.