So wird ein Leistenbruch operiert
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 21. Juni 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Bei einem Leistenbruch kommen verschiedene Operationsverfahren zum Einsatz. Das schonendste ist das so genannte endoskopische Verfahren, bei dem der Chirurg eine Sichtinstrument (Endoskop) und chirurgische Instrumente über winzige Bauchschnitte in den Bauchraum einführt. Er bringt den Darm wieder dorthin zurück, wo er hingehört und verstärkt die Schwachstelle mit einem Kunststoffnetz.
Jüngere Patienten werden an manchen Kliniken auf diese Weise sogar ambulant operiert. Normalerweise dauert der stationäre Aufenthalt bei diesem Verfahren zwei bis drei Tage. Daneben wird noch die klassische Operation mit Bauchschnitt praktiziert. Auch hier wird der Darm wieder in seine natürliche Position zurück gebracht und die Bauchwand gestärkt, indem sie vernäht wird. Dieses Verfahren ist schmerzhafter und langwieriger, außerdem mit einer großen Narkose verbunden. Der Klinikaufenthalt beträgt etwa eine Woche. Leider besteht nach dieser Operation ein erhöhtes Bruchrisiko. Welches Verfahren das beste ist, muss der Arzt anhand des Einzelfalls entscheiden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Monika Müller (24.06. 2011 17:11 Uhr):
Ihr Beitrag ist nicht korrekt Wenn man Ihren Bericht liest , dann muß jeder Laie davon audgehen das immer Darm in der Bruchlücke eingeklemmt oder in irgendeiner Weise beteiligt ist.Dieses ist aber in den wenigsten Fällen so.Den Angaben zum Laparoskopischen Eingrif stimme ich ja noch zu .
Antworten - Kommentar von Monika Müller (24.06. 2011 17:19 Uhr):
Auch bei der klassischen Methode ist nicht immer der Darm beteiligt. Diese Operation wird in den meisten Fällen ohne Narkose, sondern in Lokaler Anäesthesie ambulant durchgeführt .Vielleicht sollten sie sich besser Informieren.
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