So wenden Sie Arnika richtig an
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Arnika
vom 8. August 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Ihre Haut sollte keine offenen Wunden haben, wenn Sie sich äußerlich mit Arnika behandeln wollen. In solchen Fällen eignet sich die Behandlung mit Ringelblumen-Salbe besser. Treten allergische Erscheinungen auf, muss die Anwendung sofort eingestellt werden. Wenn Sie eine Allergie gegen Arnika oder verwandte Korbblütler wie Beifuß, Benediktenkraut, Kamille, Ringelblume, Sonnenhut oder Schafgarbe haben, sollten Sie keine Arnika-Zubereitungen verwenden. Allergien gegen Arnika sind leider recht häufig.
Arnika ist in der Apotheke in unterschiedlichen Zubereitungen erhältlich - etwa als Tinktur, Gel, Salbe oder homöopathische Zubereitung. Die Tinktur sollte nur stark verdünnt angewendet werden - beispielsweise 1 EL auf einen 1/4 l Wasser. Nicht länger als eine halbe Stunde anwenden. Das hilft als feuchter, kühlender Umschlag bei akuten Gelenkentzündungen, schweren Beinen und Venenproblemen. Nach zwei Stunden sollten Sie die Anwendung wiederholen.
Für einen Arnikasud zur äußeren Anwendung übergießen Sie zwei Teelöffel Arnikablüten aus der Apotheke mit 150 ml heißem Wasser, dann seihen Sie dies ab und legen es als Kompresse auf. Diese wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und abschwellend.
Kühlend und abschwellend wirkt auch diese Mischung: 1 EL gekühltes Arnikagel mit einem halben Pfund Magerquark vermischen und auf die entzündete, schmerzende Stelle geben. Das hilft bei Insektenstichen und kleineren entzündeten Hautstellen.
Für ein Arnikavollbad gießen Sie 4 El Tinktur ins Wasser und baden darin etwa zehn Minuten. Das hilft bei Muskelschmerzen und Rheuma.