So unterstützen Sie Ihre Behandlung bei Depressionen
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Depression
vom 24. November 2009, 05:00 Uhr
GNL5223
In der vergangenen Woche sprachen wir wie wohl so viele über Depressionen, wie National-Torhüter Robert Enke sie hatte. Hier sind noch einige Tipps, wie Sie als Betroffener die akuten Phasen besser meistern können:
- Zwingen Sie sich dazu aufzustehen und etwas zu unternehmen. Selbst wenn es Ihnen noch so schwer fällt, bleiben Sie morgens nicht im Bett liegen. Versuchen Sie, Ihren täglichen Verpflichtungen nachzukommen.
- Treiben Sie am besten gleich morgens nach dem Aufstehen Sport. Dann gehen Sie schon aufgrund von Hormonausschüttung und erhöhter Sauerstoffversorgung mit einer besseren Laune in den Tag. Laufen und Schwimmen haben sich bei Depressionen besonders gut bewährt.
- Treiben Sie Sport mit anderen Menschen zusammen, die Sie stützen und auf andere Gedanken bringen, aber auch da sind, wenn Sie Hilfe brauchen.
- Nehmen Sie sich nicht zuviel vor, damit Sie auch schaffen, was Sie sich vorgenommen haben. Sonst keimen schnell Versagensgefühle auf.
- Setzen Sie keinesfalls Ihre Medikamente eigenmächtig ab, denn das kann zu einer abrupten Stimmungsverschlechterung führen. Wenn Sie suizidgefährdet sind, kann das lebensgefährlich sein.
- Stellen Sie sich jeweils einen genauen Tagesplan auf und versuchen Sie unbedingt, sich daran zu halten. Das gibt Ihnen ein stützendes Zeitkorsett. Bevorzugen Sie dabei Tätigkeiten, die Sie gern tun.
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