So sollte Ihre Sportlernahrung zusammengesetzt sein
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Sportlernahrung
vom 17. September 2008, 05:00 Uhr
GNL5356
Etwa 60 Prozent der aufgenommenen Kalorien in Ihrer Kost sollten aus Kohlenhydraten bestehen. Dazu kommen 15 Prozent aus Eiweiß und 25 Prozent aus Fett (jawohl!). Kohlenhydrate stecken in Obst, Gemüse, Salat, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Getreide. Ihren Tagesbedarf an Kohlenhydraten decken Sie beispielsweise durch 150 g Haferflocken, 2 Bananen, 2 Äpfel, 400 g Kartoffeln, 50 g getrocknete Erbsen und 70 g Vollkornbrot.
Vollkorn ist für Sporttreibende wie Sie besonders wertvoll, denn es enthält viele wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Das in Vollkornprodukten enthaltene Chrom fördert die Speicherung von Glykogen und vergrößert damit die Energiereserven Ihres Körpers. Die Ballaststoffe stabilisieren Ihren Blutzucker. Auch die Kartoffel ist ein sportgünstiges Nahrungsmittel, da sie neben den Kohlenhydraten viel Kalium enthält.
Um den Blutzucker stabil zu halten, sollten Sie auf Süßes weitgehend verzichten. Wer während des Sports Süßes isst, kann in eine Unterzuckerung geraten, die sich durch Unwohlsein, Erschöpfung und Zittern bemerkbar machen kann. Das kann auch passieren, wenn Sie Mahlzeiten essen, die nur aus wertvollen Kohlenhydraten bestehen - etwa wenn Sie Nudeln, Kartoffeln oder Getreide ohne Beigaben essen. Bereits der Klecks Quark an der Kartoffel oder der Schuss Milch am Müsli stabilisiert Ihren Blutzucker.