So praktizieren Sie die Mudras
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 19. August 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
Wenn es in den Übungen nicht anders beschrieben ist, setzen Sie sich in aufrechter und entspannter Haltung auf einen Stuhl, in den Schneidersitz oder in den Meditationssitz. Wenn Sie auf einem Stuhl sitzen, stellen Sie Ihre Füße hüftbreit auseinander fest auf den Boden. Ihre Hände liegen locker auf den Oberschenkeln. Sie können Mudras auch im Stehen, Gehen oder Liegen machen. Sinnvoller ist es allerdings, wenn Sie sich Ruhe gönnen und sich in einer ausgeglichenen, meditativen Haltung befinden. Die Zeit, die Sie für eine Mudra aufbringen, sollte immer auch eine Zeit der inneren Einkehr sein. Beschränken Sie sich darauf, nur ein bis drei verschiedene Mudras nacheinander zu machen.
Formen Sie nun die Hände so, wie es in den Übungen beschrieben ist. Die Finger müssen Sie nicht allzu fest aneinander drücken. Der Druck ist leicht und fein, Ihre Hände sind entspannt. Sie sollen sich wohl fühlen und sich nicht verkrampfen. Es dürfen keine Spannungen und Schmerzen auftreten. Vielleicht sind Ihre Finger am Anfang störrisch und nicht sehr beweglich. Möglicherweise können Sie einige Mudras auch nicht auf Anhieb ausführen, weil Sie mit der einen Hand die Finger der anderen in Position halten müssen. Das macht nichts, dann machen Sie die Übung zunächst nur jeweils mit einer Hand. Mit der Zeit lösen sich die Verspannungen in den Händen auf. Wenn Ihre Finger ermüden, hören Sie erst einmal auf.