So motivieren Sie sich selbst bei seelischen Durchhängern
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 25. Januar 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Zwingen Sie sich etwas Schönes zu machen, wenn Sie zum Durchhängen neigen: Motivieren Sie sich selbst, sich angenehme Tätigkeiten vorzunehmen. Grübeln Sie nicht und verbieten Sie sich negativen Gedanken und Gefühlen zu lange nach zu hängen:
Meiden Sie Schlechtschwätzer! Verbringen Sie möglichst wenig Zeit mit Nörglern, Intriganten, Zweiflern und Schwarzsehern. Verbannen Sie Menschen, die eine negative Einstellung zum Alter haben, möglichst aus Ihrem Leben. Suchen Sie sich Weggefährten, die das Leben lieben und Fröhlichkeit um sich verbreiten. Miesepeter und Schlechtschwätzer vergällen Ihnen nämlich das Leben.
Schenken Sie jedem Tag ein Lächeln! Wer lächelt, fühlt sich besser und strahlt dieses auch aus. Ein Lächeln zaubert Fröhlichkeit auf Ihr Gesicht, und auch Ihr Gehirn bekommt positive Signale.
Üben Sie sich in Gelassenheit und Nachsicht! Sie haben Ihre Fehler und Schwächen - andere auch. Sehen Sie sich und anderen das nach - so weit wie möglich. Negative Gefühle wie Wut, Neid, Eifersucht, Feindseligkeit, Sarkasmus und Zynismus schaden nicht Ihre Feinden und Widersachern, sondern gefährden Ihre eigene Lebenslust und Gesundheit.
Bleiben Sie mit den Füßen auf dem Boden! Wenn Sie bescheiden bleiben und sich selbst nicht so wichtig nehmen, leben Sie gesünder. Stressen Sie sich nicht mit Dingen, die Sie haben wollen oder die Ihnen vermeintlich standesgemäß wären, sondern backen Sie lieber öfter mal kleine Brötchen, auch wenn es größere geben könnte.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Volker Specht (25.01. 2011 10:40 Uhr):
Bei der Aufzählung negativer Gefühle ist noch Ärger zu ergänzen. Ärger ist oft eine Vorstufe von Wut. In der Selbsthilfegruppe Depression ernte ich Empörung wenn ich sage, dass ich mich nicht mehr ärgere und wütend werde , von den weiteren negativen Gefühlen werde ich auch nicht mehr geplagt. Mir wird geantwortet: "Ich habe ein Recht darauf, wütend zu werden und es ist besser, die Wut rauszulassen als sie zu verdrängen." Meine Gegenargumentation, dass jeder seine Meinung äußern darf und erst meine Beurteilung dazu führt, dass ich mich ärgere oder wütend werde wird nicht akzeptiert. Ärger und Wut u.s.w. gar nicht erst aufkommen lassen, hat mit Verdrängen überhaupt nichts zu tun sondern mit Gelassenheit.
Antworten - Kommentar von Hennmann (31.01. 2011 13:18 Uhr):
Liebe Frau Schneider, Ihr Artikel spricht mir aus der Seele. Wir sollten uns auf die Wesentlichen Dinge konzentrieren und die Freude + Lebenslust in uns selbst finden. Ihr Artikel trifft es auf den Punkt!
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