So machen Sie den Schulweg sicherer

Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom


von Dr. Martina Hahn-Hübner

Liebe Leserin, lieber Leser,

die schönsten Wochen des Sommers – die großen Ferien – sind zumindest hier bei uns in Nordrhein-Westfalen fast wieder vorbei. Noch in dieser Woche startet hier wieder die Schule. Daher heißt es auch bald wieder: Zeit, sich auf den Schulweg zu machen. Selbst wenn Ihr Kind kein I-Männchen mehr ist, sondern schon in die dritte oder vierte Klasse geht, vielleicht jetzt gerade den Schulwechsel zur weiterführenden Schule vor sich hat, sollten Sie vor dem ersten Schultag noch einmal Wert auf einen sicheren Schulweg legen.


Rund 600 Kinder verunglücken pro Jahr auf dem Schulweg – besonders gefährdet sind natürlich diejenigen, die gerade erst in die Schule kommen. Sie sind selbst auf kurzen Strecken noch nicht verkehrssicher. Sie sollten daher in der ersten Zeit immer mitgehen – vor allem, da es jetzt morgens früh wieder länger dunkel bleibt und die Kinder bald schon im Dunkeln den Schulweg antreten müssen.

Generell gibt es weitere Methoden, damit Sie Ihrem Kind den Schulweg so sicher wie möglich machen:

  • Achten Sie auf Jacken, Tornister und Schuhe mit reflektierenden Bereichen.
  • Reden Sie mit Ihrem Kind über den Schulweg und zeigen Sie ihm, wo gefährliche Stellen sind (zum Beispiel unübersichtliche Stellen wie Kurven oder Zäune)
  • Halten Sie Ihr Kind dazu an, Ampeln und Zebrastreifen zu benutzen. Bringen Sie ihm zudem bei, nicht über den Zebrastreifen zu rennen – es wird sonst vom Autofahrer schlechter wahrgenommen.
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei, wenn es mit dem Bus fahren muss, nie vor dem Bus her auf die Straße zu laufen.

Übrigens: die meisten Schulanfänger erhalten von der Polizei bei der Einschulung knallgelbe Baseball-Kappen. Lassen Sie Ihr Kind diese Kappe ruhig tragen – sie sorgt dafür, dass es im Dunkeln besser gesehen wird.

Heute finden Sie in "täglich gesund" wieder einen Kommentar von meinem Kollegen Dr. Michael Prang, Chefredakteur vom Beratungsdienst "Die zweite Meinung", der Ihnen persönliche Sicherheit in allen Gesundheitsfragen bietet. Er wirft die Frage auf, warum es eigentlich so praktisch ist, wenn man über seine eigene Gesundheit gut Bescheid weiß.

Mit einem anderen Thema dagegen befasst sich meine Kollegin Sylvia Schneider, Chefredakteurin von "Gesundheit für Frauen", dem Dienst, der Ihnen praktische Informationen für ein aktives Leben liefert. Worauf sollten Sie achten, wenn Sie unter Laktoseintoleranz leiden? Wovon hängen die Beschwerden ab? Auf diese und andere Fragen finden Sie Antwort in ihrem heutigen Artikel.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner


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