So ist der typische Krankheitsverlauf der Fibromyalgie
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Fibromyalgie
vom 5. August 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
Die Ursache des Weichteilrheumas ist noch weitgehend unbekannt. Im Gegensatz zu anderen Rheumaleiden wie Arthrose oder Arthritis ist die Fibromyalgie nicht mit einer Entzündung verbunden. Sie ist also keine entzündliche Erkrankung, keine Gelenkerkrankung, keine Wirbelsäulenerkrankung, sondern ein Leiden, das vor allem Muskeln und Sehnen betrifft. Mit der Sehne ist der Muskel am Knochen befestigt. Die Übergangsstelle zwischen Muskel und Sehne ist der neuralgische Punkt der Fibromyalgie. Hier treten die Schmerzen auf. Einzelne Muskel- und Sehnen-Übergänge können sich dabei besonders bemerkbar machen, das sind dann die Druckschmerzpunkte oder tender points. Die Knochen und Gelenke sind davon nicht betroffen. Die Fibromyalgie ist auch keine psychische Erkrankung. Die seelischen Beschwerden und Veränderungen sind eine Folge der chronischen Erkrankung.
So entwickeln sich die Beschwerden bei Weichteilrheuma:
- Am Anfang stehen völlig unspezifische Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Magen- und Darmbeschwerden, Schlafstörungen.
- Dann gesellen sich Schmerzen im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule hinzu.
- Nun treten Schmerzen in Armen und Beinen auf. Meistens sind die Schmerzen morgens besonders schlimm.
- Das Leiden verschlimmert sich schubweise. Heftige Schmerzattacken wechseln sich mit schmerzfreien Phasen ab.
- Kälte, Nässe, Infektionen oder eine äußere Belastung können die Schmerzen verschlimmern.
- Bis sich die Fibromyalgie voll ausgebildet hat, dauert es meist etwa 10 Jahre, im Schnitt weitere 7, bis die Diagnose gestellt ist.
Nach diesen Kriterien wird beurteilt, ob bei Ihnen eine Fibromyalgie vorliegt:
- Sie haben über mehr als drei Monate Schmerzen im Rücken und in zwei weiteren Bereichen - etwa in den Armen oder Beinen.
- Sie haben bei einem speziellen Test erhebliche Schmerzen an mindestens 12 von 24 Schmerzdruckpunkten, den tender points.
- Wenigstens sieben der folgenden Beschwerden liegen bei Ihnen vor: kalte Hände, Füße oder Nasenspitze, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen, Kreislaufprobleme, Zittern der Hände, Schlafstörungen, Darmbeschwerden, Kloßgefühl im Hals, Atemprobleme, Herzbeschwerden, Missempfindungen, Blasenbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne.
- Sie leiden zusätzlich unter depressiven Verstimmungen oder seelischen Beeinträchtigungen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Kramer Mannfred (05.08. 2009 08:07 Uhr):
in Österreich scheint diese Krankheit überhaupt unbekannt zu sein. Als ich einige Ärzte darauf ansprach, erwiderten diese mürrisch, das ist schon wieder so eine Modekrankheit. Begleitet wird diese Krankheit meinen Beobachtungen zufolge auch von massiver Glutenunverträglichkeit, massiven Schilddrüsenproblemen, Psoriasis, sozialer Isolation wegen der doch öfters geäußerten Schmerzzuständen und Mobbing am Arbeitsplatz wegen häufiger Krankenständen und auch von üblen Verleumdungen und Unterstellungen, man wolle ja nur eine Ausrede für eine möglichst frühe Pensionierung parat haben. Das die liebe Verwandschaft und Nachbarschaft auch Ihren Teil dazu beitragen, das Leben zu erschweren ist nur logisch, wo doch diese ja so leistungsfähig ist und solche Schmarotzer durchfüttern müssen. Daß die Krankenkassen mit Ihrem falsch verstandenen Sparen dem ganzen noch die Krone aufsetzen - eh klor! Bin selbst Betroffener und studiere wegen nichthilfe seitens der Ärzte deshalb Energetiker um mir selbst im Rahmen des möglichen mit alternativen Methoden helfen zu können , wie russische Energieakupunktur, energetisch ausgetestete Medikamente und NMU und NME. Klären Sie bitte weiter auf und helfen sie auf diese Art den Betroffenen das Leben zu erleichtern. Grüße aus Klagenfurt am Wörthersee.
Antworten - Kommentar von Uwe Da (05.08. 2009 20:40 Uhr):
Mir geht es ähnlich wie Herrn Kramer, mein Arzt nimmt mich nicht ernst und versucht mir einzureden , ich würde mir das Ganze nur einbilden und es wäre alles seelisch bedingt. Ich werde mir also einen anderen Arzt suchen. Ob ich bei dem besser beraten werde? Nicht nur in Österreich reagieren die Ärzte so. Man gibt die eigene Unfähigkeit halt nicht gerne zu.
Antworten - Kommentar von Josef Bischofberger (06.08. 2009 08:05 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, voreb einmal ein Kompliment für Ihre wertvollen Beiträge, die ich schon seit längerer Zeit aus den Newslettern herausfiltere und sorgfältig ablege. Nun bin ich auf Ihren neuen Beitrag hinsichtlich Rheuma gestoßen, in dem Sie anführen, daß deren Ursachen unbekannt sind. DAS STIMMT NICHT!! Vielmehr wird diese beherschbare Problem von Seiten der Pharmaindustrie bewußt mit dem Kommerntar belegt, die Ursachen nicht zu kennen, um damit heuchlerische Geschäfte, Milliarden-Umsätze einstreichen zu können. Wenn Sie näheres über die mir seit über 40 Jahren bekannten Ursachen und damit über den, von mir erfolgreich praktizierten Schutz vor dieser Gefahr erfahren wollen, erwarte ich gerne Ihre Interessenbekundung. Mit freundlichen Grüßen! J. Bischofberger
Antworten - Kommentar von Ingrid Jauernik (16.08. 2009 19:49 Uhr):
Ich glaube, dass all diese chronischen Erkrankungen durch unsere falsche Ernährung herrühren. Zu viel tierisches Eiweiß in Form von Fleisch und Wurst, besonders Schweinefleisch, Zucker und weißes Mehl. Nachdem ich eine totale Ernährungsumstellung nach der Schnitzer-Intensivkost gemacht habe, kenne ich keine Krankheiten mehr und fühle mich super gut mit meinen 54 Jahren. Auf die Ärzte verlasse ich mich schon lange nicht mehr. Diese wollen einem immer nur irgendwelche Pillen oder Tabletten verschreiben und erkennen nicht woran die Menschen wirklich erkranken. Pillen verschreiben ist ja auch viel lukrativer... für ganze Wirtschaftszweige.
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