So helfen Sie sich bei RLS selbst
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 29. April 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Kleine Änderungen in Ihrem Tages- und Nachtablauf können Ihnen bereits etwas Erleichterung verschaffen. Leider müssen Sie jedoch selbst herausfinden, was Ihnen gut tut. Einige Tipps gibt es dennoch:
1. Durch den Genuss von Kaffee und Alkohol können sich die Symptome verschlechtern. Meiden Sie diese beiden Genussgifte deshalb so weit wie möglich. Verzichten Sie auch auf schwarzen Tee, Mate-Tee und Cola-haltige Getränke.
2. Wärme und Belastungssituationen verstärken die Symptome. Meiden Sie die Sonne und verringern Sie Situationen, die Sie unter Stress setzen.
3. Nicht zu warme Bäder und Massagen können Ihre Beschwerden mildern. Auch Einreibungen mit Franzbranntwein sind mitunter hilfreich.
4. Entspannungsübungen sind höchstwahrscheinlich für Sie nicht geeignet. Trotzdem sollten Sie lernen, sich bewusst zu entspannen. Denn Anspannung verstärkt die Symptome und behindert Ihren Schlaf.
5. Sport und Bewegung kann Ihre Symptome mildern. Probieren Sie einmal aus, ob Ihnen ein abendlicher Spaziergang oder ein leichtes Training am Abend wohl tun. Sie sollten es jedoch nicht übertreiben, sonst wird Ihr Schlaf beeinträchtigt - das gilt im übrigen auch für gesunde Menschen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von luzia (29.04. 2010 08:41 Uhr):
Ich habe auch unruhige, zappelige Beine nachts, vorallem wenn ich Alkohol getrunken habe. Dann hilft mir Zinkum metallicum z.B. in D12 in homöopathischer Form. Es steht auf dem Nachttisch und nach einer Gabe ;3-5 Globuli wird es bald besser und ich kann weiter schlafen.
Antworten - Kommentar von Horst (29.04. 2010 09:31 Uhr):
Ich, 71 Jahre alt leide seit Langem unter RLS und habe nach kleineren Anstrengungen bereits nächtliche Wadenkrämpfe. Mein Hausarzt hat mir Limptar verordet, das ich aber nicht vertrage und lt. Arzt auch wieder absetzen soll. Weiß jemand weiteren Rat über den - sehr empfehlenswerten Beitrag von Frau Schneider - hinaus? Horst
Antworten - Kommentar von claire Scheffen (29.04. 2010 16:10 Uhr):
Ich glaube das Sie sich nicht mit dieser Krankheit auskennen.... Wenn ich Ihre Selbsthilfe Ideen lese kann ich nur den Kopf schütteln Bitte ehe Sie sich öffentlich zu dieser Krankheit äussern , imfomieren Sie sich richtig
Antworten