So gehen Sie mit Pflanzenheilmittel richtig um
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 3. Juni 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
als Erstes brauchen Sie bei fast allen Heilpflanzenpräparaten Geduld, denn die Wirkung stellt sich meist erst nach einer ganzen Weile ein. Viele Mittel brauchen zwei bis vier Wochen, bis sie eine optimale Wirkung in Ihrem Körper entfalten können. Etliche Präparate lassen mit ihrer Wirkung sogar sechs bis acht Wochen auf sich warten.
Auch bei Naurheilpräparaten müssen Sie gegebenenfalls mit Nebenwirkungen rechnen. Lesen Sie die Packungsbeilagen aufmerksam und nehmen Sie die Mittel nicht ohne weiteres über längere Zeit ein. Wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen, fragen Sie ohnedies vorher besser Ihren behandelnden Arzt. Mehr als zwei Pflanzenpräparate gleichzeitig sollten Sie ohne ärztlichen Rat sowieso nicht einnehmen. Gelegentlich kommt es zu Wechselwirkungen mit anderen pflanzlichen, aber auch mit schulmedizinischen Präparaten.
Informieren Sie Ihren Arzt auch vor Operationen über die Einnahme von Heilpflanzenpräparaten, weil manche von ihnen rechtzeitig vorher abgesetzt werden müssen - etwa Knoblauch oder Ginkgo, weil diese die Blutgerinnung stören. Überschreiten Sie die empfohlene Einnahmedauer der Präparate nicht.
Wenn sich Beschwerden wie Fieber, Durchfall oder starke Schmerzen spätestens nach zwei bis drei Tagen nicht bessern, sollten Sie nicht länger auf Selbstmedikation setzen, sondern unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Volker Specht (03.06. 2011 06:31 Uhr):
Knoblauch und Gingko stören nicht die Blutgerinnung; sie vermindern diese. Diese Wirkung ist sogar der eigentliche Sinn für die Einnahme. Die Blutgefäße werden dadurch vor Ablagerungen geschützt. Volker Specht
Antworten - Kommentar von jochen (03.06. 2011 07:21 Uhr):
Die erste Passage ist OK, weil sie meistens die Ursache und nicht die Symptome behandeln,brauchen Naturheilmittel etwas laenger.Wenn es um meine Gesundheit geht vertraue ich eher meiner Oma als einen Arzt der von der Pharmaindustrie gesponsert ist und sich am besten mit der Pflege von Krankheiten auskennt. Wenn diese Leute sich mehr um die Erhaltung der Gesundheit als um die Behandlung von Krankheiten kuemmern wuerden,wuerde ihr Ansehen und ihr Geldbeutel sehr schnell wachsen.Wenn es am Anfang auch nicht so aussieht.
Antworten - Kommentar von Martin Stähle (03.06. 2011 10:10 Uhr):
Guten Morgen auch! Also ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich bekomme hier von der Avaaz und auch anderen organisationen ;auch Ausländischen, am laufenden Meter Petitionen gegen die Entmündigung der europäischen Bevölkerung selbst zu entscheiden was für seine eigene Gesundheit am besten ist, herein. Teil dieser Verschwörung ist das Gesetzt, welches einem verbietet, alle heilpflanzliche Produkte die in den letzten 30 Jahren zur Anwendung gekommen sind, zu verkaufen. Also ich kann mich an Zeiten erinnern, wo auch Sie, verehrte Frau Schneider, gegen solche Machenschaften gewettert haben. Und heute berichten Sie uns fröhlich von Heilkräuteranwendungen und Präperaten, die eigentlich illegal sind. Also ich verlange jetzt eine offizielle Erklärung von Ihnen. Gruß Martin
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