So gehen Sie mit dem Arznei-Pflaster richtig um
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 12.10.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Als eine große Errungenschaft gelten Arzenimittel-Pflaster. Sie schleusen ihre Wirkstoffe sanft und gleichmäßig über die Haut in Ihren Körper, ohne die Leber zu belasten. Doch bei etwa 5 bis 15 % der Anwender reagiert die Haut an den Klebestellen irritiert. Das passiert dadurch, dass die Haut beim Abreißen des Pflasters oft stark gereizt wird. Der dichte Abschluss der Haut durch das Plaster tut ein Übriges dazu. Die Haut unter dem Pflaster schwitzt anders, Krankheitskeime können sich ausbreiten.
Ist die Irritation sehr ausgeprägt, wird der Arzt Ihnen eine kortisonhaltige Salbe verordnen, die Sie über drei bis sechs Tage anwenden sollen. Ansonsten können Sie aber dieser Hautreaktion auch sehr gut vorbeugen:
- Kleben Sie das Pflaster nicht immer an die gleiche Stelle, wechseln Sie den „Einsatzort“ häufiger.
- Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie das Pflaster abnehmen. Reißen sie es nicht ruckartig ab, sondern versuchen Sie, es so vorsichtig wie möglich abzulösen.
- Verwenden Sie keinen entfettenden Mittel für die Haut.
- Pflegen Sie Ihre Haut mit fetthaltigen und harnstoffhaltigen Salben und Cremes aus der Apotheke.