So funktioniert die Transkranielle Magnetfeldtherapie (TMS)
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Magnetfeldtherapie
vom 14. Juli 2009, 13:35 Uhr
GNL5356
Kernpunkt der Transkraniellen Magnetfeldtherapie (TMS) sind heute High-Tech-Apparate, mit denen pulsierende Magnetfelder künstlich aufgebaut werden können. Der Patient liegt dabei auf einer Applikationsmatte oder sitzt auf einem Applikationskissen. In einer Kupferspule werden für Sekundenbruchteile durch Stromstöße Magnetfelder aufgebaut. Die Spule wird in Nähe des Kopfes gebracht (Schädeldecke = Cranium), die Impulse sollen bestimmte Areale unter der Schädeldecke reizen. Das pulsierende Magnetfeld geht wellenartig durch das Gehirn und erzeugt einen Stromfluss, der die Nerven anregt. Frequenz und Stärke sind individuell steuerbar. Insgesamt gelten die ersten wissenschaftlichen Nachweise als hoffnungsfroh.
Tabu ist die alternative Heilmethode für Menschen mit Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten, mit Herzrhythmusstörungen, Fieber, Epilepsie und Krebserkrankungen. Nicht ratsam ist sie ebenfalls bei Angina Pectoris, Schilddrüsen-Überfunktion, Tuberkulose, Entzündungen, Blutungen und Pilzerkrankungen. Auch Schwangere sollten sich von dieser Therapie nicht anziehen lassen. Das gilt im übrigen auch für die Magnete, die Sie zu Hause benutzen können.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Schotter Siegfried (14.07. 2009 16:55 Uhr):
Schon in einer früheren Veröffentlichung haben Sie gesagt, daß das Magnetfeld bei Krebs nicht angewendet werden soll. Ich hatte per Email angefragt "warum?", aber keine Antwort erhalten. Jetzt kommt wieder die Einschränkung ohne Begründung.
Antworten - Kommentar von Klaus Köstel (14.07. 2009 19:01 Uhr):
Es würde mich auch interessieren, warum die Magnettherapie bei Krebserkrankungen angewendet werden soll. Gilt das auch nach einer überstanden Krebs OP? Ich habe im Bette eine Magnetfeldsystem-Matte Bio-Puls-19 !
Antworten - Kommentar von Eberhard Krueger (15.07. 2009 12:54 Uhr):
Falls man die 3 unterschiedlichen Berichte richtig liest, schein es Widersprueche zu geben: Im 2. (also dem vorhergehenden Bericht) schreibt man, dass auch Epilepsie behandelbar ist, im 3. (also diesem hier), schliesst man Epilepsie AUS. Gegensaetzliche Aussagen verunsichern natuerlich, reduzieren die Glaubwuerdigkeit oder sind zumindest falsch ausgedrueckt, schade.
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