So funktioniert die Ballonkyphoplastie
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 28. April 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
bei einer Osteoporose kommt es sehr häufig zum Bruch eines Wirbels. Mittlerweile wird anschließend die so genannte Ballonkyphoplastie benutzt, um diesen gebrochenen Wirbel zu stabilisieren. Aber wie funktioniert diese Behandlungsweise genau? Das möchte meine Leserin Karola E. wissen.
Wenn ein Wirbel gebrochen ist, wird von hinten eine Sonde mit einem Ballon in den Wirbel eingeführt. Der Ballon dehnt sich im Innern des Wirbels aus und bringt ihn so in seine alte Form zurück. Dabei entsteht ein Hohlraum.
Wenn der Balllon entfernt wird, wird in diesen Hohlraum flüssiger Zement gefüllt. Nach und nach wird er hart und stabilisiert so den Wirbel. So verschwinden die Schmerzen sofort.
Allerdings wird der Wirbel durch den Zement sehr hart. Dadurch werden eventuell andere Nachbarwirbel überlastet, die dann ihrerseits brechen können.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner