So funktionieren Ihre Nieren
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Nieren
vom 25. Mai 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Die Nieren - Sie haben an jeder Körperseite jeweils eine - bestehen aus etwa 2 Millionen Nierenkörperchen (Glomeruli). Das sind winzige Filterapparate, die Ihr Blut waschen und Ausscheidungsstoffe aussortieren. In ihnen wird das Blut gesiebt, Zellen und Eiweiße bleiben im Filtersystem hängen, wichtige Stoffe wie Natrium oder Kalium werden wieder in den Blutkreislauf eingespeist, ebenso das meiste Wasser. Übrig bleibt der Harn mit den Stoffen, die tatsächlich entsorgt werden müssen. Durchschnittlich anderthalb Liter Urin müssen täglich den Körper verlassen - normale Flüssigkeitsverhältnisse im Organismus vorausgesetzt.
Büßen diese Glomeruli, die zu den empfindlichsten Zellen Ihres Körpers gehören, ihre Funktion ein, kommt es zu einer chronischen Niereninsuffizienz (CNI). In jedem vierten Fall ist dies auf einen Diabetes zurückzuführen (diabetische Nephropathie). In jedem 10. Fall handelt es sich um die Folge von Schmerzmittelmissbrauch. Vor allem machen aber auch Übergewicht und Bewegungsmangel den Nieren zu schaffen.
Wird die chronische Nierenschwäche nicht behandelt, schreitet sie weiter fort. Es kommt zu einer schleichenden Selbstvergiftung. Das hat unter anderem auch seelische Auswirkungen. Denn die mangelhafte Ausscheidung von Stoffwechselprodukten belastet auch das Gehirn mit unerwünschten Abbaustoffen, die nicht selten schwere Depressionen oder eine "Alles-egal-Haltung" auslösen. Außerdem treten beim fortschreitenden Nierenversagen Blutarmut und Knochenschwund auf.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Armin Konrad (25.05. 2010 11:26 Uhr):
Was halten Sie von der Heilkraft der Eigenharn-Therapie?
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