So funktionieren beckenbodenstabilisierende Netze
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Beckenboden
vom 29. Oktober 2009, 16:00 Uhr
GNL5356
vorgestern haben wir Ihnen von einer neuen Methode berichtet, mit der Harninkontinenz behandelt wird. Es gibt aber auch Maßnahmen mit denen der Beckenboden stabilisiert werden kann und soll. Hier können dann Netze eingezogen werden. Gewählt wird diese Methode vor allem dann, wenn Organe vorgefallen sind. Meine Leserin Eva W. möchte wissen, wie diese eingezogen werden und ob diese nicht auch Schwierigkeiten verursachen können.
Wenn ein stabilisierendes Netz in den Beckenboden eingezogen wird, wird dazu ein Material verwendet, das synthetisch ist und von Ihrem Körper nicht abgebaut werden kann. Es wird per minimalinvasiver Operation eingefügt, durch die Scheide bis zum Beckenboden geführt.
Dort wirken die Netze wie eine Hängematte, sie stützen die Organe. Nach und nach verwachsen die Netze mit dem Körper, in den Maschen wächst körpereigenes Bindegewebe.
Allerdings kann es passieren, dass Ihr Körper so ein Netz abstößt; auch kann es zu Entzündungen kommen.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Bettina Harth (29.10. 2009 16:31 Uhr):
Diese Operation wurde bei mir vor 2 Jahren gemacht. SUPER! Ohne Schmerzen, Erhöhung der Lebens-qualität um 100 Prozent, würde mir diese Operation auch noch mit 90 Jahren machen lassen.
Antworten - Kommentar von cordula wennekers (29.10. 2009 19:55 Uhr):
wie wäre es statt einer operation und künstlichen krücke mit einem effektiven training genau der muskeln, die uns in der geraden halten?? das ist finanziell nicht so lukrativ wie eine OP für die anbieter, für den betroffenen aber wesentlich effizienter. siehe:www.cantienica.com
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