So finden Sie einen guten Osteopathen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 11. Juni 2008, 06:00 Uhr
GNL5223
Die osteopathischen Berührungen sind an sich für jeden geeignet. Ausgenommen sind jene, die besonders zerbrechliche und schwache an Knochen haben - beispielsweise bei einer fortgeschrittenen Osteoporose. Ebenso ist sie nicht geeignet, wenn Sie unter entzündeten Gelenken bei rheumatoider Arthritis leiden (die Behandlung nicht betroffener Körperteile ist jedoch möglich), bei Knochenbrüchen und Knochenkrebs.
Die wissenschaftlichen Nachweise für die Osteopathie sind nicht eindeutig. Wenn Sie diese Heilmethode ausprobieren wollen, sollten Sie deshalb unbedingt einen gut ausgebildeten Therapeuten finden. Auf keinen Fall sollten Sie die Osteopathie mit Chiropraktik verwechseln, denn diese kann Ihnen in falscher Hand rasch gefährlich werden. Die Bezeichnung Osteopath ist nicht geschützt. Sie sagt nichts über Qualität und Ausbildung aus. Der Titel Diplom-Osteopath (D. O.) hingegen weist auf eine fünfjährige berufsbegleitende Ausbildung hin. Sie kann nur absolviert werden, wenn jemand bereits eine Ausbildung zum Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeuten hinter sich hat. Die Bezeichnung M.R.O. weist darauf hin, dass der betreffende Osteopath im Register der Osteopathen mit anerkannter Ausbildung Mitglied ist. Hier werden nur hauptberufliche Osteopathen aufgenommen.
Eine Liste der Therapeuten in der Nähe Ihres Wohnorts erhalten Sie gegen einen mit 55 Cent frankierten Rückumschlag vom
Verband der Osteopathen Deutschland e. V.
Untere Albrechtsraße 15
65 185 Wiesbaden
Tel. : 0611 - 9 10 36 61
Sie können die Liste auch im Internet einsehen:
www.osteopathie.de
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