So bereiten Sie sich Johanniskrautöl zu
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Johanniskraut
vom 12. November 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Gestern berichtete ich Ihnen über die günstigen Wirkungen des Johanniskrauts auf die Seele. Heute will ich Ihnen noch das Rezept meiner lieben Freundin Margot für selbst gemachtes Johanniskrautöl verrraten. Sie versorgt uns regelmäßig damit. Das Öl hilft bei kleinen Wunden, Prellungen, leichten Verbrennungen und Entzündungen der Haut, es ist sehr wirksam und juckreizlindernd bei Insektenstichen. Es soll auch bei Muskelschmerzen und Gürtelrose hilfreich sein.
So geht es: Nehmen Sie 50 bis 100 g getrocknetes Johanniskraut (selbst gesammelt und getrocknet oder aus der Apotheke) und übergießen dies in einer Flasche mit weitem Hals mit 1 l sehr gutem, kaltgepresstem Olivenöl. Gut vermischen und einige Tage mit Mull abgedeckt an einem warmen Platz angären lassen. Dann verschließen Sie die Flasche und stellen sie so lange an das Tageslicht (am besten in die Sonne), bis das Öl eine dunkelrote Färbung angenommen hat. Das dauert etwa sechs bis acht Wochen. Dann seihen Sie das Öl durch ein Mulltuch ab. Füllen Sie das Johanniskrautöl in kleine dunkle Fläschchen. Für ein Johanniskrautblütenöl verwenden Sie nur die Knospen und Blüten.
Meine Gesichtsmaske mit Johanniskrautöl hilft Ihnen bei gereizter Haut: Vermischen Sie 1EL Johanniskrautöl mit 2 EL Heilerde und 2 EL Sahne. Tragen Sie die Mischung auf das Gesicht und lassen Sie diese 15 Minuten einziehen. Mit lauwarmen Wasser abnehmen und anschließend mit reichlich kaltem Wasser nachspülen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Kathrina (12.11. 2009 18:27 Uhr):
Sehr geehrte Sylvia, Noch etwas dazu zu Ihrem Artikel ueber Johanniskraut Oel. Es ist sehr gut fuer die Wirbelsaeule, es hilft das Rueckgrad wieder mehr elastisch zu machen. Vielen, vielen Dank fuer Ihre Artikel die sehr informative sind Katrina aus den Staaten
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