So bekommen Sie eine Post-Zoster-Neuralgie in den Griff
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 19. September 2008, 08:42 Uhr
GNL5356
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
was kann man bei einer Gürtelrose tun, um die schrecklichen Schmerzen bei einer Post-Zoster-Neuralgie zu vermeiden? Das will Leserin Sabine R. von mir wissen. Rote Flecken und Bläschen, die sich bandförmig ausbreiten, sind die Vorboten einer Gürtelrose. Gefürchtet ist die Virus-Erkankung aber vor allem wegen ihrer äußerst schmerzhaften Spätfolge - der so genannten Post-Zoster-Neuralgie.
Ganz sicher haben auch Sie in Ihrer Kindheit mit dem Varizella-Zoster-Virus Bekanntschaft gemacht. Es löst die Kinderkrankheit Windpocken aus. Gelingt es einigen dieser Varizella-Zoster-Viren sich - trotz heftiger Abwehrreaktion des Körpers - in Nervenknoten (den Ganglien) einzunisten, können sie später wieder in Aktion treten. Dann lernen Sie sie als Herpes-Zoster oder Gürtelrose kennen, jenem schmerzende Bläschenstreifen meist um die Leibesmitte, aber auch an der Brust oder am Arm. Diese Infektion tritt gelegentlich auch an anderen Körperteilen auf - etwa als Kopf- oder Gesichtsrose. Experten schätzen, dass etwa 250.000 bis 300.000 Bundesbürger pro Jahr mit einer Gürtelrose zu kämpfen haben. Da der Ausbruch der Gürtelrose mit einem geschwächten Immunsystem einher geht, wächst die Anfälligkeit für die Erkrankung mit dem Lebensalter.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, was Sie tun können, um die Viren in Schach zu halten.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider