So bekämpfen Sie eine Eisenmangelanämie in den Wechseljahren
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Eisenmangel
vom 14. Dezember 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Die meisten Frauen haben ihre letzte Monatsblutung im Alter zwischen 50 und 54 Jahren. Ihr voraus geht oft eine längere Zeit mit unregelmäßigen Blutungen. Dazu gehören besonders starke Blutungen, verlängerte Blutungen oder Schmierblutungen. Diese können unter Umständen zum Problem werden, denn mit dem Blut verliert Ihr Körper auch Eisen. Er muss folglich auf seine „eisernen Reserven" zurückgreifen. Die Eisenspeicher leeren sich langsam, und es kann sich eine Eisenmangelanämie ausbilden. Typische Anzeichen dafür sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme.
Ihr Arzt kann mit Hilfe einer Blutuntersuchung feststellen, ob bei Ihnen ein Eisenmangel vorliegt. Aufschluss darüber geben der Hb-Wert, der das Hämoglobin im Blut bestimmt, und der Serum-Ferritin-Wert. Dieser gibt an, ob Ihre Eisenspeicher bereits abgenommen haben oder sogar schon geleert sind. Ist das der Fall, wird er Ihnen möglicherweise ein Eisenpräparat verordnen. Sie können jedoch auch mit Ihrer Ernährung gegensteuern: Eisen steckt vor allem in Fleisch und Innereien. Dies ist besser verwertbar als pflanzliches Eisen. Es ist aber auch möglich, Ihren gesteigerten Eisenbedarf mit Pflanzen zu decken: Rote Bete, Mangold, Schwarzwurzeln, Hülsenfrüchte, Schnittlauch, Petersilie, Pistazien und Sonnenblumenkerne enthalten beispielsweise relativ viel gut verwertbares Eisen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von sonia klumpp (14.12. 2010 12:00 Uhr):
Der Artikel ist sehr interessant. Es ist toll zu wissen wie man noch den Eisenmangel bedecken kann, denn wir essen in Paraguay schon viel Fleisch, aber Innereien, dazu traue ich mich nicht mehr, denn es gibt keine sanitätskontrolle. und hier wird wie wild irgendetwas in den Rindern gespritzt. Niemand kontrolliert dies, weil man noch nicht viel davon weiss.
Antworten - Kommentar von helmut müller (14.12. 2010 15:53 Uhr):
ich finde ihre vorschläge gut. ergänzen möchte ich bei eisenmagel noch die gabe von biochemie salze zum beispiel ferrum die nr 3 bei schüßler
Antworten - Kommentar von Angelika Stelzer (14.12. 2010 20:27 Uhr):
Mein niedriger Eisenwert hat sich in meinen drei Schwangerschaften vollkommen normalisiert (zur Verblüffung meines Frauenarztes) mit täglich ein paar Tassen Brennnesseltee. Das funktioniert natürlich auch in nicht schwangeren Zeiten. Herzliche Grüße Angelika Stelzer
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