So behandeln Sie den Klimakiller Heizung richtig
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 7. Februar 2012, 05:00 Uhr
GNL5356
Als wünschenswert bei diesen Außentemperaturen gilt eine Raumtemperatur zwischen 19 und 22 Grad. Oft ist es in Wohnräumen oder Büros jedoch überheizt, weil sich mehrere Menschen auf eine Temperatur einigen müssen oder die Temperatur sich nicht flexibel genug auf die Außentemperaturen einstellt. Moderne hoch isolierte Fenster halten die Wärme zwar drinnen, lassen aber auch kein frisches Lüftchen mehr durch. Die Luft steht im Raum. Hinzu kommen oft weitere Wärmequellen wie Computer, Kopierer, Herde, Fernsehgeräte und Lichtquellen.
Meine Tipps für Sie:
- Sorgen Sie für zusätzliche Luftbefeuchtung. Das funktioniert mit herkömmlichen Luftbefeuchtern, die an die Heizung gehängt werden, oder Wasserschalen auf der Heizung. Benebeln Sie das Zimmer ab und an mit einem Pumpflakon. Es gibt elektrische Geräte, die gleichzeitig die Luft reinigen. Sie leisten jedoch nicht genügend, sind aufwändig zu handhaben und gelten zudem als "Bakterienschleudern". Die Empfehlung, einen Zimmerbrunnen mit ätherischen Ölen aufzustellen, kann ich Ihnen nicht mehr geben. Denn auch diese Zimmerbrunnen haben sich als Keimschleudern entpuppt, die Ihre Klima-Situation weiter verschlechtern.
- Eine Reihe von Zimmerpflanzen spenden dem Raum Feuchtigkeit. Einige sondern besonders viel Wasser ab.
- Der Platz vor dem Heizkörper sollte frei sein, damit die Raumluft zirkulieren kann.
- Ziehen Sie sich lieber etwas wärmer an und drehen Sie dafür die Heizung etwas runter.
- Lüften Sie alle Stunde mindestens fünf bis zehn Minuten, am besten mit Querlüftung. Diese so genannte Stoßlüftung ist Ihrem Raumklima bekömmlicher, als wenn Sie ständig das Fenster geöffnet haben.
- Sorgen Sie dafür, dass Ihre Temperaturregler an der Heizung zugänglich sind, damit Sie die Temperatur flexibel einstellen können.