Sind Sie allergisch gegen Gluten? Testen Sie hier Ihr Risiko!
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 19. August 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
hinter dem Wortungetüm Zöliakie verbirgt sich eine Unverträglichkeit auf Getreide-Eiweiß. Diese gehört zu den häufigsten nichtinfektiösen Darmerkrankungen und ist oft für einen langen Leidensweg verantwortlich. Denn die wenigsten wissen etwas über diese Erkrankung. Da die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe vom Körper nicht ausreichend verwertet werden, drohen schwere Mangelerscheinungen, Darm- und Lymphkrebs. Mit einer rigorosen Änderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten bekommen Sie das Leiden in den Griff. Doch ist den meisten Menschen gar nicht klar, dass sie unter einer Zölikakie leiden!
- Haben Sie immer wieder Bauchbeschwerden, Bauchweh, Blähungen oder Völlegefühl?
- Reagiert Ihr Magen oft mit Übelkeit?
- Leiden Sie unter häufigem Durchfall, manchmal abwechselnd mit Verstopfung?
- Ist Ihr Stuhlgang eher fettig-glänzend und lässt sich nur schwer abspülen?
- Sie essen und schlafen ausreichend, fühlen sich aber trotzdem angeschlagen?
- Sie haben tiefe, dunkle Augenringe?
- Am Mund haben Sie oft Schleimhautbläschen und schmerzende Aphthen?
- Sie haben in kurzer Zeit viel Gewicht verloren, obwohl Sie gar nicht weniger gegessen haben als sonst?
- Sie leiden unter Knochen- und Gelenkschmerzen? S
- ie leiden häufiger unter Infekten?
Wenn Sie 3 dieser Fragen mit "Ja" beantwortet haben, sollten Sie einen Internisten, am besten gleich einen Gastroenterologen, aufsuchen und die Ursache abklären lassen. Er kann feststellen, ob Sie einen für die Zöliakie typischen Antikörper im Blut (IgA-Anti-Transglutaminase) aufweisen und kontrollieren, wie sehr Ihre Darmschleimhaut bereits geschädigt ist. Nicht selten tritt die Zöliakie auch in Gemeinschaft mit einer Milchzucker-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) auf.
Lesen Sie morgen, was Sie selbst gegen eine Zöliakie unternehmen können.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider