Sie sollen nicht unbedingt trinken, bevor Sie durstig sind
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 9. Juni 2010, 10:54 Uhr
GNL5356
Es hat sich in letzter Zeit das Gerücht verbreitet, der natürliche Durst setze zu spät ein, nämlich erst bei fortgeschrittenem Flüssigkeitsmangel. So etwas kann sich die Natur jedoch gar nicht leisten, denn es ist lebenswichtig, dass Sie sich rechtzeitig mit ausreichend Flüssigkeit versorgen. Normalerweise spüren Sie den Durst schon, wenn Ihr Flüssigkeitshaushalt um 0,5 Prozent verringert ist. Dann fangen Sie unbewusst an, nach etwas Trinkbarem Ausschau zu halten. Wenn Ihnen die „Zunge am Gaumen klebt", ist Ihr Wasserhaushalt um etwa drei Prozent abgesunken. Dann steht allmählich Ihre körperliche Leistungsfähigkeit auf dem Spiel. Doch Sie werden dann normalerweise auch ein erhebliches Durstgefühl verspüren.
Wichtig ist die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit allerdings besonders für ältere Menschen, da sich bei ihnen das Durstgefühl verändert. Häufig verspüren Sie gar keinen Durst mehr. Dann droht ihnen eine lebensgefährliche Austrocknung. Viele ältere Menschen, die in Krankenhäuser eingeliefert werden oder in Heimen leben, sind diesbezüglich in einem sehr schlechten Zustand.Hier ist es wichtig vorsorglich zu trinken - unter Umständen nach einem festen Trinkplan.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ada Di Domenico Rumolo (09.06. 2010 21:16 Uhr):
Werter Herr Herb,gerade von dem Trinken und der Fall von unserem Bekannten der immer zu mir sagte,Ada Sie trinken wie ein Kamel. Jeder kleiner Trinkbrunnen in unsrer Stadt habe ich vielleicht ausprobiert,er sagte nur ich trinke nicht viel nur mein Glas Wein zur Tischzeit.Ich wollte darauf bestehen dass wir aeltere Leute Wasser trinken sollen wenigstens 2 liter am Tag,aber er hat mich auf den Arm genommen. Nach ungefaehr 4 Monaten als wir wieder in unsre Stadt zurueck gekommen waren treffen wir den Bekannten an einer Bar. Ich glaubte es meinen Augen nicht,der Bekannte hatte eine Flasche mit Wasser bei sich und hat uns kurz erzaehlt dass er im Krankenhaus gewesen waere beinahe 2 Monate und seine Krankheit waere nur gewesen dass er nie Wasser trank und er total krank gewesen waere dass er auch sterben gekonnt haette,das hat ihm der Chefartzt gesagt. Seitdem sieht man ihn wenn er morgens mit dem Hund im Park laeuft immer mit einer Literflasche Wasser und er ist so stolz dass er es allen erzaehlt was ihm passiert war. Sein Stolz laesst es nicht zu ,mir mal so zu zufluestern:haette ich doch schon frueher auf Sie gehoert aber dazu ist er zu MASCHIO freundliche Gruesse
Antworten - Kommentar von Ilona Jonas (09.06. 2010 23:35 Uhr):
Hallo, ich bin auch der Meinung, dass sich natürlicherweise der Durst automatisch einstellt, wenn der Mensch, wie auch das Tier, gesund ist. Mit der derzeitigen Lebensweise, die uns keine Zeit mehr lässt auf uns zu hören sprich in uns hineinzuhören, wird es immer schwieriger dem Instinkt zu folgen. Somit glaube ich verlieren wir das Empfinden, wann der Durst wirklich einsetzt und erkennen nicht mehr die echte Grenze. Also kippen wir dann, wenn es wirklich tüchtiger Durst ist, gleich einen halben Liter hinein. Auch der Kaffegenuss und Tee beeinträchtigt bei mir das Durstgefühl. Und wo ist die Grenze was den älteren Menschen angeht. Mit 50, 60, 70 Jahren? Zum Thema Wasser wäre noch sehr viel zu sagen wie: Welches Wasser etc.. Danke für die Aufmerksamkeit Ich mache übrigens ab morgen bei Ihrem Programm In 8 min mit. Mfg Ilona Jonas
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