Setzen Sie bei Ihrer Sonnenbrille auf Qualität statt auf Optik
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 15. September 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
natürlich sind Sonnenbrillen immer auch ein hübsches Modeassessoir. Doch in erster Linie sind sie dazu da, Ihre Augen vor den schädlichen Sonnenstrahlen zu schützen. Denn Ihre Augen werden ebenso wie Ihre Haut geschädigt, wenn sie zu lange der UVA- oder UVB-Strahlung ausgesetzt sind. Besonders die Augenoberfläche, die Linse und die Netzhaut sind gefährdet. Das können Sie durch eine gute Sonnenbrille verhindern. Diese hat allerdings ihren Preis. Preisgünstige Brillen haben meist minderwertige Gläser und kaum UV-Schutz. Die Gläser sollten nicht zu dunkel sein, denn dadurch öffnen sich die Pupillen weiter, und es dringen mehr Strahlen ins Auge als ohne Brille.
Achten Sie beim Kauf deshalb vor allem auf die Qualität der Gläser. Diese sollten über einen Breitband-UV-400-Schutz verfügen. Darüber hinaus sollten sie das CE-Zeichen tragen. Damit garantiert der Hersteller, dass seine Brille den in Europa gültigen Mindestanforderungen entspricht. Ideal sind graue oder braune Gläser, da sie die Farben fast neutral weitergeben. Grüne und gelb getönte Gläser verfälschen dagegen die Farben. Das ist besonders beim Autofahren ungünstig. Kunststoffgläser bieten den Vorteil, dass sie selbst bereits einen großen Teil der Sonnenstrahlung aufnehmen. Bei Gläsern aus Glas wird dies durch chemische Zusätze erreicht. Bevorzugen Sie Sonnenbrillen mit breiten Bügeln. Studien haben ergeben, dass seitlich einfallende UV-Strahlen den schützenden Effekt der Brille deutlich mindern können.
Ihre bereits vorhandenen Sonnenbrillen können Sie beim Augenoptiker auf ihre tatsächliche Sonnentauglichkeit prüfen lassen.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb