Sellerie und grüner Tee halten Ihr Gebiss fit
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 26.10.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Zahnbakterien lassen sich zusätzlich zur Zahnbürste auch mit der richtigen Auswahl der Speisen bekämpfen. Dazu zählen:
- Sellerie schützt Ihre Zähne einerseits durch das Kauen. Es massiert Zahnfleisch und reinigt Zahnzwischenräume. Andererseits regt das Gemüse die Bildung des Speichels an und neutralisiert das Kariesbakterium Streptococcus mutans.
- Käse gilt als ganz besonderer Zahnfreund. Er hat einen niedrigen Kohlenhydrat- und einen hohen Kalium- und Phosphatgehalt. Er hilft, den pH-Wert im Blut aufrecht zu erhalten, schützt und regt die Neubildung von Zahnschmelz und Speichel an. Wer es wie die Franzosen macht und nach dem Essen noch etwas Käse genießt, tut seinen Zähnen etwas Gutes.
- Grüner Tee sorgt durch die so genannten Katechine dafür, dass den Bakterien der Garaus gemacht wird, die Zahnbeläge bilden. Außerdem neutralisiert grüner Tee die Mikroorganismen, die für Mundgeruch sorgen.
- Kiwis sind besonders reich an Vitamin C und stärken damit die Kollagenstruktur des Zahnfleisches. Das gilt natürlich auch für andere Vitamin-C-reiches Obst und Gemüse wie Paprika etwa.
- Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen, die gegen das Zahnbakterium Streptococcus mutans wirken.
- Petersilie wirkt gegen Mundgeruch.
- Sesamsamen haben einen hohen Kalziumgehalt und stärken den Zahnschmelz.
- Shitake-Pilze enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die ebenfalls Mikroorganismen bekämpfen sollen, die für die Zahnbeläge verantwortlich sind.
- Wasabi, japanischer Meerrettich, soll ebenfalls mit seinen sekundären Pflanzenstoffen das Wachstum von Kariesbakterien hemmen.
- Wasser hält das Zahnfleisch von außen und innen feucht, regt die Speichelbildung an. Wer sich nach dem Essen die Zähne nicht putzen kann, sollte sich den Mund gründlich mit Wasser ausspülen und dabei das Wasser durch die Zahnzwischenräume drücken. So können Essensreste entfernt werden.