Selbst das ist möglich: Wundrose natürlich behandeln

in Naturmedizin aktuell zum Thema Dermatologie
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Eine Wundrose (Erysipel) ist außerordentlich schmerzhaft. Sie entsteht, wenn Bakterien (fast immer Streptokokken) über eine Wunde in die Lymphgefäße der Haut eindringen und sich dort ausbreiten. Dafür reicht schon ein kleiner Hautriss oder ein Mückenstich aus. Wer eine geschwächte Immunabwehr hat, ist besonders gefährdet. Der Körper reagiert auf die bakterielle Infektion mit einer schweren Entzündung und oft mit hohem Fieber. Die betroffenen Hautstellen schwellen an, werden puterrot und schmerzen heftig.


Verwechselt wird das Erysipel häufig mit einer Blutvergiftung (Sepsis), denn wenn die Entzündung größere Lymphgefäße erreicht, kommt es zur Lymphangitis, die sich durch einen roten Strich auf der Haus bemerkbar macht. Dies hielt man lange Zeit irrtümlicherweise für das Zeichen einer Blutvergiftung. Allerdings kann sich eine Sepsis entwickeln, wenn sich die Entzündung rasch über den ganzen Körper ausbreitet. Das ist jedoch sehr selten der Fall, denn die Wundrose ist eher lokal begrenzt. 

In der Schulmedizin kommen traditionell Antibiotika zum Einsatz. Es geht aber auch ohne. Lokal kann die Entzündung mit kühl-feuchten Umschlägen mit desinfizierenden Mitteln behandelt werden - etwa mit Rivanol®, Betaisodona-Lösung® oder Linola-sept® Creme). Arnika-Tinktur oder -Essenz lindert die Schmerzen rasch und zuverlässig. Erneuern Sie die Umschläge, sobald diese warm geworden sind. Innerlich helfen unter anderem Apis melifica D2/Belladonna D2 (Erysidoron®1) und Carbo Betulae D1/Sulfur D1 (Erysidoron®2). Lassen Sie sich aber unbedingt von einem erfahrenen Naturmediziner behandeln, „wurschteln" Sie nicht auf eigene Faust los. Denn mit einer Wundrose ist nicht zu spaßen. Besprechen Sie auch mit ihm, ob Ihnen vielleicht pflanzliche Antibiotika helfen.

 

 


von
Sylvia Schneider

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Kommentar von Helene

Gegen Entzündungen hilft hundertprozentig ein ganz altes Antibakterium: Kolloidales Silber Ein Tipp: Werden Sie immer ganz hellhörig, wenn Ihnen Ihr Arzt Antibiotika verordnen will. Antibiotika ist ein ganz schädliches Wort: Anti = gegen Bio= das Leben Denn Ihr Arzt sollte doch wohl für das Leben sein und nicht dagegen. Ein Schelm, der böses dabei denkt.

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