Schützenhilfe für Ihr Selbstbewusstsein
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 17. Februar 2012, 06:00 Uhr
GNL5356
Stellen Sie sich vor einen Spiegel und schauen Sie sich mit den Augen eines Menschen an, der Sie sehr liebt. Sagen Sie Ihrem Spiegelbild, dass Sie es sehr mögen, es lieben, so wie es ist. Bleiben mit den Augen nicht an den Stellen hängen, die Sie normalerweise nur kritisch beäugen. Lassen Sie Ihren Blick weiter schweifen. Nehmen Sie Ihren Körper als Ganzes wahr - ist er nicht ein Wunderwerk?
Lächeln Sie sich aufmunternd zu: "Ja, das bin ich, so bin ich, so sehe ich aus!" Bedanken Sie sich bei Ihrem Körper für das, was er bislang alles für Sie geleistet hat. Hat er ein Kind ausgetragen, Schwangerschaften erlebt, Geburten vollbracht, ein Kind genährt, gefährliche Abenteuer überstanden, sich von schwerer Krankheit erholt, Ihnen Stunden des Wohlbefindens und des Behagens geschenkt? Sicher sind Sie nicht immer gut mit ihm umgegangen, haben ausreichend seine Gesundheit gesorgt? Ihr Körper trägt Sie durch das Leben. Lieben Sie ihn dafür. Bedingungslos.
Nehmen Sie sich für diese Übung Zeit, Ihren Körper bewusst wahrzunehmen und ihm für sein Dasein zu danken:
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ruth Niederkofler (17.02. 2012 07:22 Uhr):
Wirklich ein wunderschöner Artikel, den sich jeder zu Herzen nehmen soll! Denn eine wertschätzende Akzeptanz dem eigen Körper gegenüber, hilft viele Probleme vorzubeugen und zu überwinden!
Antworten - Kommentar von Astrid Wahl (17.02. 2012 09:17 Uhr):
So habe ich das noch nicht gesehen. Es stimmt, mein Körper hat viel für mich getan. Und dass er ein paar Pfunde zuviel hat, ist ja nicht seine Schuld.
Antworten - Kommentar von Nese Acikgul (17.02. 2012 10:30 Uhr):
Sehr schön ausgedrückt, sehr richtig...Leider sind wir Menschen uns dessen nicht bewusst, was wir bestizen,geschweige denn dafür zu danken, bis wir es verlieren.. Herzlichen Dank an die, die diesen Artikel verfasst haben und mich persönlich daran erinnert haben, für dieses Wunder, und zwar unseren einwandfrei "funktionierenden" Körper und alles andere, den uns Gott geschenkt hat, dankbar zu sein....
Antworten - Kommentar von Eva Maria (17.02. 2012 11:12 Uhr):
danke, liebe Sylvia Schneider, es ist gut, wieder einmal daran erinnert zu werden, dass es nicht selbstverständlich ist, dass mein Körper so gut funktioniert, dafür kann ich mich ruhig öfters einmal bedanken! herzlich, Eva Maria
Antworten - Kommentar von Ute (17.02. 2012 18:44 Uhr):
Hallo, ja, mit dem Selbstbewußtsein ist das so eine Sache, auch bei mir. Manchmal falle ich bald hintenrüber vor Selbstbewußtsein und manchmal fühle ich mich nur noch ganz klein und unbedeutend. Dabei bin ich dann auch nicht gerade glücklich. Geht wahrscheinlich vielen so. bis dann Ute
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- Kommentar von Beba Obradovic (17.02. 2012 21:08 Uhr):
Liebe Frau Schneider, liebe Sylvia, vielen Dank für Ihren kurzen aber klaren Artikel ! Nicht nur mir als Mutter sondern auch meiner Tochter hat der Artikel den Aufschub zum optimistischen Denken und Sebstvertrauen sowie Selbstbewußtsein gegeben. Man vergiesst den Körper, der alle unsere Belastungen austragen muss. Bravo ! Das ist natürlich nicht der einzige Artikel, den Sie so gut und mit einigen Zeilen vorgetragen haben! Aller Achtung und nochmals danke ! Ich schließe mich den Kommentaren an. Ihre Leserin
Antworten - Kommentar von Volker Specht (18.02. 2012 18:31 Uhr):
Uns wird als Kindern bereits beigebracht, dass wir us nicht selbst lieben dürfen. Dabei ist Selbstliebe ungeheuer wichtig. Nur wenn ich mich selbst liebe und akzeptiere, kann ich auch andere Menschen wirklich lieben. Wenn ich bei mir selbst Fehler sehe, finde ich auch bei anderen Menschen Fehler. Volker Specht
Antworten - Kommentar von Gerhard Illig (20.02. 2012 13:02 Uhr):
Hallo Sylvia, Hallo Kommentarleser, der Artikel ist sehr schön und es ist wirklich wichtig, sich bedingungslos zu lieben. Ich habe für mich entdeckt, dass man seinen inneren Zustand der Liebe von überhaupt nichts im Außen abhängig machen sollte. Aber das funktioniert nicht immer. Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen, warum man immer wieder "rückfällig" wird. Einen Tag kann man sich so lieben, wie man ist, den anderen nicht. Ich habe mich gefragt, warum das so ist und habe viele Bewertungen entdeckt, die man von außen erhalten hat und die man selbst angenommen oder gemacht hat. Wer für sein Aussehen mal ausgelacht wurde und sich dabei sehr schlecht gefühlt hat, hat bereits solch eine Erinnerung, die eine Abwertung enthält und solange diese existiert, kann diese auch immer mal aktiv werden, z.B. wenn man später wieder mal ausgelacht wird. Auslachen ist sehr abwertend. Es gibt aber auch viele andere Formen der Abwertung, z.B. Ignoranz, Wegschauen, verbale Äußerungen, Witze, die über einen gemacht werden usw. ich fand so viele dieser Dinge und ich habe mich gefragt, wie man die dauerhaft überwinden kann. Positive Affirmation helfen, leichter funktionieren sie jedoch, wenn man die alten Überzeugungen auflöst. Ich fragte mich also, wie man so etwas auflöst. Aus der Homöopathie weiß ich, dass man das erschaffen muss, was man loshaben möchte. Also überprüfte ich meine negativen Überzeugungen hinsichtlich meines Körpers. Wenn man sich beispielsweise zu dick fühlt, dann gibt es hinsichtlich "dick sein" eine negative Überzeugung; z.B. dick sein sieht schlecht aus oder dick sein ist schlecht. Diese beruht auf igendwelchen Informationen oder Erlebnissen. Man überlegt sich also, wie man über etwas denkt, formuliert eine dazu passende Überzeugung und wiederholt diese so lange, bis man es in Ordnung findet. Oft kommen einem dabei alte Erinnerung hoch, und man wird sich über den Ursprung der Überzeugung bewusst und es wird dadurch leichter. Das ist nun ganz grob, wie man das homöopathische Prinzip auf schädliche Erinnerungen oder Überzeugungen anwenden kann. Und wenn man sich überlegt, dass der Placeboeffekt auf nichts anderem als Überzeugung beruht, dann hat man annähernd eine Vorstellung davon, wie machtvoll Überzeugungen sein können. Das Problem mit den alten, frühen Überzeugungen aus der Kindheit ist, dass sie meist mit starken Gefühlen verbunden sind. Deshalb sind spätere Überzeugungen, die man sich durch Affirmationen gibt nicht ganz so machtvoll und müssen oft wiederholt werden, damit sie wirken. Wie bei der Homöopathie gibt es auch hier eine Art Erstverschlimmerung. Wenn ich mich also z.B. als Versager fühle und ich mir oft sage, ich bin ein Versager, ich bin ein Versager, dann werde ich mich zunächst mehr als Versager fühlen. Aber dann kommt der Wendepunkt und man fängt an, Versager und Versagen akzeptieren zu können, auch sein eigenes Versagen, oder sein Glatze, wie es bei mir ein Problem war, oder mangelndes Selbstwertgefühl, oder sein Aussehen, was auch immer, es lässt sich auf alles anwenden. Liebe Grüße an alle - Gerhard
Antworten - Kommentar von Gabriele (22.02. 2012 08:09 Uhr):
....sehr schöne Anregung, gefällt mir- ausser :Nehmen Sie Ihren Körper als Ganzes wahr - ist er nicht ein Wunderwerk? Hier versteckt sich eine Verneinung. Unser Unterbewusstsein liest od. hört : er ist NICHT ein Wunderwerk! Im positiven Sinne für unser Unterbewusstsein: Nehmen Sie Ihren Körper als Ganzes wahr, denn er ist ein Wunderwerk!!! Herzlichst Gabriele
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