Schonen Sie Ihre Kreuzbänder
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 14. April 2009, 09:30 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
viele von Ihnen haben sich beim Sport Knieprobleme eingehandelt. Auch Profisportler bleiben davon nicht verschont. Typisch ist der Kreuzbandriss - wie ihn sich Vedad Ibisevic, der Top-Torjäger des Bundesliga-Herbstmeisters Hoffenheim zugezogen hat. So kommt das Leiden zustande: Mitten in der Bewegung bleibt Ihr einer Fuß stehen, ihr Körper dreht sich jedoch weiter. Das kann Ihnen bei allen Sportarten mit abrupten Stopps und Richtungswechseln passieren - beispielsweise beim Joggen, Tennis, Squash oder beim Fußball. Dabei wird das Kreuzband überdehnt und reißt irgendwann ein, wenn die Belastung weiter bestehen bleibt. Vier Bänder geben Ihren Knien die notwendige Stabilität: zwei Außenbänder und zwei Kreuzbänder. Sie sind besonders anfällig für Verschleiß. Denn sie bestehen aus Kollagen. Die Bänder verlieren mit der Zeit an Festigkeit und werden spröde. Dann kommt es schneller zu Rissen.
Ein Kreuzbandriss muss immer behandelt werden, denn die fehlende Stabilität macht Ihrem Knie zu schaffen. Daraus kann sich sogar eine Arthrose entwickeln. Zunächst einmal sollten Sie Ihr lädiertes Bein ruhigstellen. Der Arzt wird Ihnen zusätzlich Krankengymnastik und ein Koordinationstraining verordnen. Zur Operation wird nur in seltenen Fällen geraten. Dabei wird das Kreuzband rekonstruiert und neu verankert. Dem folgt meist eine halbjährige Reha-Phase.
Die beste Vorsorge für Ihre Knie ist regelmäßige und safte Bewegung!
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb