Schöllkraut mildert Ihre Magenbeschwerden
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 20. August 2010, 06:00 Uhr
GNL5223
das unscheinbare Schöllkraut (Chelidonum majus) wächst am Wegesrand und gehört zu der Familie des Mohns. Das Schöllkraut hat leuchtend gold-gelbe Blüten. Aus ihnen entwickeln sich lange Früchte mit Samen, die ein weißes Anhängsel tragen. Dieses Pflanzenteil wird gerne von Ameisen gefressen, die es dazu an ungewöhnliche Plätze verschleppen. Deswegen finden Sie das Schöllkraut an Mauern, Steinbrüchen, im Unterholz, an Wegrändern, Zäunen und auf Schuttplätzen. Es hat eine ähnliche Heilwirkung wie der Mohn. Arzneilich verwendet werden Wurzel und Kraut. Heute wird es vor allem bei Problemen mit Magen, Leber und Galle eingesetzt.
Das sind die Heilwirkungen des Schöllkrauts:
- gallenflußfördernd
- abführend
- harntreibend
- krampflösend
- beruhigend
- schmerzlindernd
- warzenvertreibend
Die Verwendung der Pflanze bei Magenleiden, Darm- und Gallenbeschwerden ist von der Kommission E bestätigt worden. Da das Schöllkraut wie sein Verwandter, der Mohn, jedoch berauschend wirkt, darf es innerlich nur in geringen Mengen unter Kontrolle von Arzt oder Heilpraktiker angewendet werden. Hierfür steht das Kraut in verschiedenen Fertigarzneien zur Verfügung. Die äußere Anwendung ist völlig sicher. Der frische Pflanzensaft wird beispielsweise auf Warzen aufgetragen, was ihr auch den Namen Warzenkraut eingetragen hat. Eine Schöllkraut-Abkochung hat sich bei Hauterkrankungen bewährt.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Norbert Brand (20.08. 2010 09:03 Uhr):
Der Beitrag ist nicht mehr aktuell. Die Heilwirkungen des Schöllkrauts waren unbestritten, sonst wäre die Kommission E in 1985 nicht zu ihrem positiven Votum gekommmen. Schöllkraut war bei krampfartigen Beschwerden im Bereich der Gallenwege und des Magen-Darm-Traktes ein Standard in der Phytotherapie. Seit Juli 2008 spielt Schöllkraut aber keine Rolle mehr. Aufgrund wissenschaftlich fragwürdiger Hinweise auf leberschädigende Nebenwirkungen, die im Folgenden pseudowissenschaftlich immer mehr "aufgeblasen" wurden, ist von der Bundesoberbehörde im Juli 2008 ein sog. Stufenplan erlassen worden. Demzufolge darf Schöllkraut innerlich nur noch angewendet werden, wenn damit täglich nicht mehr als 2,5mg Alkaloide geschluckt werden. Diese Regelung war faktisch das Todesurteil für fast alle Schöllkrautzubereitungen, egal ob Kapseln, Tropfen, Teemischungen, ja sogar konzentriertere Homöopathika. Inzwischen sind leider alle Schöllkrautpräparate vom Markt verschwunden. Es ist richtig, daß Schöllkraut zu den Mohngewächsen zählt. Aber es hat keine berauschende Wirkung. Das ist mit Verlaub Unsinn. Für Arzt und Heilpraktiker gibt es bei Schöllkraut allein wegen des Stufenplans nichts mehr zu kontrollieren. Was bleibt ist die externe Anwendung bei Warzen, für die sich neben dem frischen Milchsaft auch Schöllkraut-Urtinkturen hervorragend eignen.
Antworten- Antwort von Thomas Harjung (25.08. 2010 20:02 Uhr):
Nichts ist zu spaet Noch gibt es Menschen die sich Gott sei dank wehren Es ist angekommrn und weitergeleitet ich hab ne Wut im Bauch ich koennte ein Schiff auf dem Trockendock ohne Insaasen umdrehen
- Antwort von Peter Heger (08.09. 2010 22:48 Uhr):
gottseidank waechst es am Wegesrand und ist leicht zu finden und zu identifizieren. Dagegen kann keiner was tun und mein im Selbstversuch hochdosierter Tee mitsammt der Wurzel einer grossen Pflanze ist ein Beweiss der Ungiftigkeit. Hier wird wiedereinmal versucht - wie bei der Angabe- besser Vorschrift - der Vitaminhoechstdosierungen die Unwirksamkeitsgrenze fuer die Pharmazie zu Sichern, damit es einfach nicht hilft und Pillen gefressen werden muesssen Dr.med Peter Heger
- Antwort von Thomas Harjung (25.08. 2010 20:02 Uhr):
- Kommentar von Josef Embacher (20.08. 2010 09:08 Uhr):
Schöllkraut ist auch die Grundlage für das Krebsgegenmittel Ukrain, das meines Wissens trotz hervorragenden Erfolgen seit Jahrzehneten von Schulmedizin und Pharmaindustrie boykotiert bis bekämpft wird. Beste Grüße j.embacher
Antworten - Kommentar von Dr med Peter Heger (24.08. 2010 16:53 Uhr):
Hervorragender Artikel! In meiner ärztlichen Praxis bestens bewährt. seit ich von Maria Treben erfuhr, wie gut es - auch fuer die Augen ist . Mit der eigenen wie der amerik. *arztekammer. so wissen wir doch dass sie beide fest in der Hand der Pharma sind, nichts gilt mehr, was sich unseren Väterärzten so sehr bewährt hat - was man nicht teuer zum Schaden von Patient und Volkswirtschaft verkaufen kann
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