Schlafwoche: Sie können besser schlafen als Sie denken
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 12. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Schlafstörungen betreffen am häufigsten die Altersgruppe ab 40 bis 50 Jahren. Wie der übrige Körper beginnt dann auch Ihr Schlaf zu altern. Es stellen sich vermehrt Schlafstörungen ein. Bei jüngeren Menschen treten eher speziellere Probleme wie beispielsweise Narkolepsie (Sekundenschlaf) oder Schlafwandeln auf. Bei Männern sind die Schlafstörungen häufiger auf Atmungsstörungen zurückzuführen (etwa krankhaftes Schnarchen mit Atemaussetzern, der Schlafapnoe), Frauen dagegen leiden eher unter klassischen Ein- und Durchschlafstörungen.
Die Ursachen für Schlafstörungen sind ganz unterschiedlich. Bei einem Drittel der Betroffenen finden sich organische Ursachen (zum Beispiel Schlafapnoe, Restless-Legs-Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen). Ein weiteres Drittel hat mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen (wie Angst, Depressionen, Panikattacken). Und dann gibt es noch eine Gruppe, bei der sich weder eine direkte organische noch eine psychische Ursache finden lässt. Diese Betroffenen sind oft auf eine genaue Diagnostik und eine schlafspezifische Verhaltenstherapie angewiesen.
Schwerere Schlafstörungen lassen sich je nach Art und Ursache medikamentös, verhaltenstherapeutisch oder apparativ (etwa bei nächtlicher Atmungsstörung) behandeln. Eingesetzt werden können ohne Bedenken pflanzliche Arzneimittel (zum Beispiel Baldriparan® Stark für die Nacht aus der Apotheke). Diese wirken schlafanstoßend und verbessern die Schlafqualität - ohne die Nebenwirkungen chemisch-synthetischer Alternativen. Auf jeden Fall gilt es einen Missbrauch von künstlichen Schlafmittel zu verhindern.
Das Zauberwort heißt Schlafhygiene. Wer diszipliniert die wichtigsten Schlafräuber vermeidet und sich an gewisse Schlafrituale hält, hat gute Chancen, dass sich seine Schlafstörung im Verlauf von mehreren Wochen bessert. Dabei ist nicht die Schlafdauer, sondern die Schlafqualität wichtig für die Erholsamkeit.
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Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von antonie alker (13.01. 2010 06:50 Uhr):
hallo,lese ihre news schon lange, traurig bin ich immer wieder, wenn ein thema angerissen wird, hilfe durch anklicken versprochen wird und dann ohhhh muß man etwas kaufen damit sich am Thema etwas bessert. Leider! Danke und frndl. Grüße a.a.lker
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