Schlafwoche: Diese Heilpflanzen unterstützen Ihren Schlaf
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 15. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5223
bewährte Heilkräuter können Ihnen bei Schlafproblemen helfen, schneller in Morpheus Arme zu sinken. Diese haben keine Nebenwirkungen und machen auch nicht süchtig wie ihre chemischen „Kollegen". Sie müssen allerdings etwas Geduld mitbringen, denn meist dauert es rund zwei Wochen, bis sie ihre entspannende, angstlösende oder schlaffördernde Wirkung zeigen.
Das sind Ihre wichtigsten Schlafhelfer:
- Baldrian: Der erfolgreichste und wissenschaftlich am besten untersuchte Schlaffreund aus der Natur hilft vor allem bei Einschlafstörungen und innerer Unruhe. Nehmen Sie bei schwereren Schlafstörungen lieber ein Baldrian-Fertigpräparat aus der Apotheke als einen Tee, und zwar rechtzeitig vor dem Schlafengehen. Sie können auch Baldriantinktur verwenden.
- Hopfen: Er enthält die Bitterstoffe Humulon und Lupulon, denen ein beruhigender und schlaffördernder Effekt zugeschrieben wird. Sie können Hopfen als Tee trinken, als Tinktur einnehmen oder ein Schlummerkissen mit Hopfenblüten befüllen (jeden Monat erneuern) und neben Ihren Kopf legen.
- Kamille: Das Kraut beruhigt und erleichtert das Einschlafen. Sie können vor dem Schlafengehen Kamillentee trinken oder einige Tropfen des ätherischen Öls in eine Duftlampe oder ein Beruhigungsbad geben. Auch ein Kamillen- Schlummerkissen hilft.
- Lavendel: Geben Sie ein paar Tropfen des beruhigenden ätherischen Öls in das Wasser eines Schlafbades. Nach dem Bad trocknen Sie sich nicht ab, sondern gehen feucht ins Bett - das entspannt und nimmt die nervöse Unruhe. Ein Lavendel- Duftkissen im Bett streichelt die Nerven und macht ruhig. Sie können auch einige Tropfen auf dem Kopfkissen verdampfen lassen. Lavendel-Tee hilft Ihnen, wenn Sie unruhig sind oder einen nervösen Magen haben.
- Melisse: Dieses bewährte Hausmittel fördert den Schlaf, denn es wirkt beruhigend, entspannend (auch auf den Magen-Darm-Trakt) und krampflösend. Trinken Sie abends eine Tasse Melissentee, wenn Sie Schwierigkeiten haben, zur Ruhe zu kommen. Einige Tropfen Melissenöl ins Badewasser oder in die Duftlampe wirken Wunder. Ähnlich wirkt Citronellöl.
- Passionsblume: Sie hilft bei Nervosität, Angst- und Stressgefühlen. Die Pflanze mit den bizarren Blüten wirkt beruhigend und spannungslösend. Eine Tasse Tee aus der Apotheke vor dem Schlafengehen trinken oder ein Fertigarzneimittel einnehmen.
- Johanniskraut: Wenn Sie Kummer und Sorgen haben, kann Ihnen Johanniskraut helfen, zur Ruhe zu kommen - auch wenn es nicht direkt Ihren Schlaf fördert. Doch es wirkt mild antidepressiv und angstlösend.
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Sie Ihre Schlafprobleme rasch in den Griff bekommen, lesen Sie meinen Spezialreport „Besser schlafen in vier Wochen kennen". Er ist erschienen bei „Gesundheit für Frauen", unserem monatlichen Informationsdienst speziell mit aktuellen Gesundheitsthemen, die für Frauen von entscheidender Bedeutung sind. So leiden Frauen doppelt so häufig wie Männer an chronischen Ein- und Durchschlafstörungen. Sie fühlen sich tagsüber zerschlagen, sind deprimiert, können sich nicht konzentrieren und bekommen durch den Leistungsabfall womöglich berufliche Schwierigkeiten. Mit meinen Tipps und Ihrer Eigeninitiative finden Sie innerhalb kurzer Zeit wieder Erholung im Schlaf.
Als Chefredakteurin von „Gesundheit für Frauen" kann ich Ihnen die Lektüre nur wärmstens ans Herz legen. Lernen Sie „Gesundheit für Frauen" heute noch kennen und erfahren Sie, wie Sie unseren Spezialreport beziehen können. Klicken Sie einfach hier!
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Peter Rubin (15.01. 2010 08:10 Uhr):
Als Chefredakteurin von „Gesundheit für Frauen kann ich Ihnen die Lektüre nur wärmstens ans Herz legen. Ich bitte Sie, mir die Lektüre -persönlich- ans Herz zu legen. Jetzt im Ernst, Ihr Beiträge sind allesamt sehr informativ und in einer Sprache geschrieben, der man immer folgen kann. Verständlich. Angenehm. Klar. Es macht Spass, SIE zu lesen. poetische Grüße, Peter Rubin, Dichter dran
Antworten - Kommentar von Gerhard Maier (15.01. 2010 18:31 Uhr):
Ich habe mit meinen Patienten lange Erfahrung mit Baldrian-Tinktur oder Tee. Die meisten Pat. beobachten daß sich bei Einnahme von Baldrianpräparaten die Traum- situation verschlechtert - erschreckende Träume - sollte wohl bei Beruhigung oder Schlafhilfen nicht an erster Stelle stehen. Vorrangig:Melisse und Hopfen, dann Johanniskraut. Liebe Grüße und guten Schlaf G. Maier
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