Schlafprobleme? Finger weg von der Zigarette!
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 11. September 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Wer dem Nikotin verfallen ist, tut sich mit dem Schlafen wesentlich schwerer als Nichtraucher. Dabei ist ausreichender und ungestörter Schlaf eine der wichtigsten Säulen Ihrer Gesundheit und das Anti-Aging-Mittel par excellence. Der Nikotinentzug kann sich auf verschiedenen Weise auswirken, haben die Forscher um Naresh Punjabi von der Johns Hopkins Universität in Baltimore analysiert. Der größte Unterschied zwischen Rauchern und Nichtrauchern zeigt sich in der Anfangsphase des Schlafens, wenn das Nikotin des Tages noch nachwirkt. Die anregende Wirkung des Nikotins erschwert das Einschlafen. In den späteren Schlafphasen machen sich unbewusst Entzugssymtome bemerkbar. Das belegten die Wissenschafter anhand von Enzephalogrammen (EEG). Sie hatten bei der Auswahl ihrer Versuchspersonen sehr akribisch darauf geachtet, dass diese keine Krankheiten hatten, die womöglich den Schlaf beeinträchtigen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Karola Bady (11.09. 2009 09:06 Uhr):
Bravo für diesen Beitrag! Als ich sah, dass ein befreundeter Arzt nicht nur regelmäßig Bier und Rotwein zuspricht, sondern auch noch raucht, sagte ich ihm, dass er für mich kein Vorbild sei! Dazu klagt er über Müdigkeit bei angeblich ausreichend Schlaf. Kein Wunder: Er schnarcht! Die Schleimhäute sind zu, Rotwein und Bier enthalten Hefen, die das unterstützen. Kann so jemand den Patienten noch glaubwürdig sagen, wie sie gesund werden? Danke für diesen Beitrag. Nikotin und Alkohol sind die Dinge, die der Welt unnötig Kummer machen, ungestraft. K. Bady
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