Schichtarbeit kann Prostatakrebs auslösen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Prostatakrebs
vom 18.09.2006 16:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin, lieber Leser,
das Risiko für Prostatakrebs wird unter anderem durch Übergewicht, Rauchen und auch durch genetische Vorbelastung erhöht. Aber einen weiteren eventuellen Auslöser haben Wissenschaftler aus Japan von der Universität Kitakyushu jetzt entdeckt.
Sie untersuchten dafür die Daten von mehr als 14.000 Männern, die an einer Krebsstudie teilgenommen hatten. 11.200 dieser Männer musste nur tagsüber arbeiten. 1.000 hatten Nachtschicht und weitere 1.800 wechselten ständig zwischen Tag- und Nachtschicht. Acht Jahre lang wurden die Männer beobachtet – in dieser Zeit erkrankten 31 an Prostatakrebs.
Die Forscher entdeckten, dass diejenigen, die wechselnde Schichten ableisten mussten, eine dreimal so hohe Wahrscheinlichkeit aufwiesen, an Prostatakrebs zu erkranken, verglichen mit denjenigen, die nur am Tag arbeiteten. Im Gegensatz dazu war das Risiko der Männer, die nur nachts arbeiteten, nur leicht erhöht.
Die Wissenschaftler beleuchteten auch andere Risikofaktoren wie Übergewicht und Rauchen, konnten aber einen Zusammenhang zwischen diesen und den aufgetretenen Erkrankungen ausschließen. Stattdessen gehen sie davon aus, dass die Schichtarbeit den Melatoninhaushalt stört. Dieses Hormon, das auch als Schlafhormon bezeichnet wird, weil es Sie müde macht, hat eine Schutzfunktion vor Krebs. Sind im Körper geringere Mengen dieses Hormons vorhanden, wird die Tumorbildung gefördert.
Wie ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus einen Schutz vor Prostatakrebs bieten kann, gibt es auch einiges, das Sie vor einem Schlaganfall schützen kann. In erster Linie sind es Vitalstoffe, die eine solche Schutzfunktion haben. Welche das sind, darüber lesen Sie heute bei meinem Kollegen Dr. Michael Spitzbart, Chefredakteur von "Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis", Ihrem unabhängiger Gesundheitsberater für bewusste Ernährung, mentale Stärke und körperliche Fitness mehr.
Wussten Sie eigentlich, dass meine Geburt sehr schwer war und besonderer Nachsorge bedurfte? Nein? Kein Wunder, ich wusste es (natürlich) damals nicht, meine Mutter aber, die die Geburt ja hinter sich hatte, wusste es auch nicht – und hatte davon auch nichts gemerkt. Nur die Hebamme meinte es zu wissen und rechnete dementsprechend damals mit der Krankenkasse ab. Dieser Betrug flog nach einigen Wochen bei einem Besuch meiner Mutter bei ihrem Krankenkassenberater auf. Das ist nun Jahrzehnte her – aber die Praktiken der betrügerischen Abrechnung gibt es immer noch, wie mein Kollege Dr. Michael Prang, Chefredakteur vom Beratungsdienst "Die zweite Meinung", der Ihnen persönliche Sicherheit in allen Gesundheitsfragen bietet, Ihnen heute berichtet.
Bleiben Sie gesund!
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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