Scharlach: Verschiedene Erreger sorgen für häufige Infektionen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Scharlach
vom 17. März 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Windpocken, Röteln, Masern - sie alle gelten nicht nur als „Kinderkrankheiten", sondern haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Wer sie einmal richtig durchgemacht hat, kann nicht erneut daran erkranken. Anders sieht es bei Scharlach aus. Warum haben manche Kinder diese Krankheit drei- oder sogar viermal? Das möchte meine Leserin Karina E. wissen.
Scharlach tritt deshalb so häufig auf, weil es mehrere Stämme des Erregers gibt. Sie entwickeln nur gegen den Erregertyp Antikörper, an dem Sie erkrankt sind.
Zudem werden die Scharlach-Symptome durch Gifte verursacht. Diese werden von den entsprechenden Erregern gebildet - und gegen diese kann Ihr Körper keine Antikörper bilden, die ein ganzes Leben lang wirken.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Manfred Klein (17.03. 2011 18:27 Uhr):
Leider ist Ihre Erklärung nur die halbe Wahrheit. Die üblichen Antibiotikabehandlungen bei Scharlach fördern eine erstaunlich hohe Rezidivrate, - 40;mehrmals in 1 Jahr ! Homöopathisch behandelte Kinder, z.B. mit Belladonna C30 oder C200, - häufigstes Scharlachmittel, werden mit entsprechendem Rezidivbefall nie konfrontiert. liebe Grüße Manfred Klein
Antworten- Antwort von Gabriele (19.03. 2011 12:57 Uhr):
Der Meinung kann ich mich nur anschliessen: Ich habe meine Kinder das einmal ohne Antibiotika durchmachen lassen, was bedeutet: Lange Zeit zu Hause bleiben und ganz ruhig verhalten. Mein Sohn hatte vorher kurz nacheinander 2 x Scharlach, der von der Kinderärztin mit Antibiotika behandelt wurde. Danach dann nie wieder. Der andere Sohn auch nicht mehr. Wegen der möglichen schweren Folgen von Scharlach machen die Ärzte unglaublichen Stress und ich wurde als Mutter sehr unter Druck gesetzt. Aber der Erfolg gab mir dann recht.
- Antwort von Gabriele (19.03. 2011 12:57 Uhr):