Scharfe Sachen für Ihren Kochtopf
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 18. November 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
ich habe gerade für eine liebe Freundin einen Adventskalender gebastelt, in dem ich 24 Gewürze und Kräuter untergebracht habe - alle aus dem Bio-Anbau. Meine Freundin kocht gerne, verwendet aber nur die traditionellen Gewürze, weil sie die anderen zum großen Teil nicht kennt oder sich nicht an sie herantraut. Unter anderem habe ich Ihr kleine scharfe Sachen eingetütet, damit sie ihren Speisen ausreichend „Wums" verpassen kann. Denn das ist ja auch überaus gesund.
Scharfmacher gibt es in vielen Varianten. Beim Geschmack des Pfeffers spielt der Scharfstoff Piperin eine herausragende Rolle, beim scharfen Paprika und Chili das Capsaicin. Beide Inhaltsstoffe sind auch als natürliche Heilstoffe bekannt. Pfeffer schmeckt am besten, wenn er direkt vor dem Essen frisch über die Speise gemahlen wird. Bei längerem Kochen geben Sie am besten angedrückte ganze Körner an die Speise. Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest schnitten alle Pfeffer- und Paprikasorten gut ab. Schadstoffe oder gefährliche Keime wurden nur in unbedenklichen Spuren entdeckt, kein einziges Produkt war bestrahlt.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie viele unterschiedliche Scharfmacher auch Sie in Ihrer Küche einsetzen können.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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