Schadenersatz wegen Altersdiskriminierung

in Verbraucherschutz Vertraulich
vom


Der befristete Arbeitsvertrag eines 62-jährigen medizinischen Geschäftsführers einer Kölner Klinik wurde nicht verlängert. Stattdessen wurde dessen Stelle mit einem 41-Jährigen neu besetzt. Der ehemalige Geschäftsführer vertrat in der Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof die Auffassung, dass seine weitere Bestellung als Geschäftsführer nur aus Altersgründen versagt worden sei. Diese Entscheidung verstoße gegen das Altersdiskriminierungsverbot und daher verlange er den Ersatz seines materiellen und immateriellen Schadens. Das Landgericht hatte die Klage zunächst abgewiesen, das Oberlandesgericht hatte der Forderung stattgegeben, aber statt der geforderten 110.00 Euro lediglich 36.600 Euro Schadenersatz zugestanden. Die endgültige Schadenersatzhöhe steht noch nicht fest. Aktenzeichen II ZR 163/10


von
Dr. Dietmar Kowertz

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