Sauna: Ihr Kurzurlaub vor der Haustür
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Sauna
vom 7. Februar 2012, 16:00 Uhr
GNL5356
Je länger es draußen kalt bleibt, umso mehr sehnen wir uns nach Sommer, Sonne und Wärme. Für die meisten von uns bleibt dies ein Traum - wir können schließlich nicht einfach so in warme Gefilde auswandern oder dort zumindest überwintern.
Aber wir können meist direkt vor der Haustür etwas Wärme tanken: In der Sauna. Und einige Stunden, die Sie hier verbringen, wirken sich tatsächlich wie ein Urlaub in Sonne und Wärme aus. Ein regelmäßiger Saunabesuch kann die typischen Winterfolgen vertreiben: Sie fühlen sich nicht mehr so müde und antriebslos. Die Wärme sorgt für Entspannung, die Sie mit in Ihren Alltag nehmen. Und wenn Sie einen Saunagang richtig durchführen, macht er Sie auch körperlich fit.
Wichtig ist, dass Sie sich Zeit nehmen, um Ihren Besuch in der Sauna genießen zu können. „Mal eben" etwas schwitzen - mit so einer Einstellung werden Sie nichts von Ihrem Besuch in der Wärmekabine haben. Ein Saunaaufenthalt passt nicht zwischen zwei dringende Termine. Vielmehr sollte ihm ein Nachmittag gewidmet werden; Sie brauchen mindestens zwei, besser sogar drei Stunden Zeit. Dann gehen Sie auch sicher, dass Sie Ihren Körper nicht über Gebühr belasten, sondern dass Sie mit dem Besuch in der Wärme einen positiven Effekt erreichen.
Es gibt richtige Saunaregeln; hier können Sie auch nachlesen, wie lange welcher Saunagang dauern sollte. Betonung auf „sollte" - denn wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen. Sie profitieren nicht davon, wenn Sie auf jeden Fall die vorgegebene Viertelstunde einhalten wollen - Sie dabei aber schon Kreislaufprobleme bekommen oder Ihnen schlicht und einfach zu warm ist. Beginnen Sie lieber langsam und übertreiben Sie es nicht. Gerade bei den ersten Saunabesuchen müssen Sie sich erst einmal an diese Hitze gewöhnen.
Nach dem Saunagang kühlen Sie sich ab; traditionell an der frischen Luft; wenn Ihnen diese Möglichkeit nicht zur Verfügung steht, dann zumindest unter der kalten Dusche. So haben Sie einen Wechsel zwischen heiß und kalt - und dieser ist es dann, der Sie entspannen lässt und im Nachhinein für das Urlaubsgefühl sorgt. Nach der kalten Dusche können Sie ein warmes Fußbad anschließen - und sich dann auf Liegen im Ruheraum fortträumen in warme, sonnige Gegenden. Übrigens: wenn Sie mögen und es angeboten wird, können Sie sich zum Abschluss massieren lassen - das sorgt noch einmal für eine Vertiefung Ihres Entspannungszustandes.
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