Sanddorn gilt in der tibetischen Medizin als Multitalent
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 17. Dezember 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
In der tibetischen Medizin verwendet man seit 1.200 Jahren das aus den Samen gewonnene Öl, um damit chronisch verlaufende Hautkrankheiten zu behandeln. Das Öl ist antibakteriell und kann in Form von Salbe auch zur Wundbehandlung und bei Verbrennungen eingesetzt werden.
Generell wirkt Sanddorn:
- abwehrstärkend
- entzündungshemmend
- magenstärkend
- krebsvorbeugend
- blutfettharmonisierend
- leistungsstärkend
- regenerierend bei Sonnenbrand, Druckgeschwüren oder Hautausschlägen
Zur äußerlichen Anwendung gibt es anthoposophische Cremes und Öle aus Sanddorn, die einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Linol, Linolen oder Palmitoleinsäure aufweisen und von der menschlichen Haut besonders gut aufgenommen werden können. Vitamin E und Karotinoide neutralisieren schädliche Radikale und schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung. Besonders trockene und beanspruchte Haut kann von den Inhaltsstoffen profitieren.