Salat: Grüne Medizin als Einschlafhilfe
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 23. Februar 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Grundsätzlich bestehen die meisten Blattsalate zum größten Teil aus Wasser, weswegen sie nur ganz wenig Kalorien haben, aber in Ihre Flüssigkeitsbilanz mit einbezogen werden können. Wenn Sie viel Salat essen, müssen Sie weniger trinken. Neben einer großen Menge Ballaststoffe und Chlorophyll finden sich die Vitamine Beta-Carotin, B 1, B 2, C und Folsäure sowie größere Mengen der Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Natrium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Jod und ein wenig Zink, Mangan und Selen. In den Salaten stecken neben Vitaminen und Mineralstoffen auch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, die vor Krankheiten wie Krebs und Herzinfarkt schützen.
Grüne Blattsalate enthalten in ihrem Milchsaft einen Stoff, der opiatähnlich auf das vegetative Nervensystem wirkt. Er dämpft Erregungszustände, hilft bei Stress und fördert den erholsamen Schlaf. Deswegen kann eine Portion grüner Salat am Abend als Einschlafhilfe gelten - sofern Salat bei Ihnen nicht zu Blähungen führt. Weil diese Substanz fettlöslich ist, sollte in keiner Sauce für Blattsalate ein wenig Öl fehlen. Die Bitterstoffe der Blattsalate kurbeln Ihre Verdauung an, heben Ihre Stimmung und stärken Ihr Immunsystem. Darüber hinaus regen sie den Appetit an. Der Bitterstoff Intybin wie er beispielsweise in Chicoree, Radicchio oder Endivie enthalten ist, hilft bei Gallen- und Leberschwäche und stimuliert auch andere Organe wie Magen, Milz und Bauchspeicheldrüse.