Rosinen enthalten bakterienhemmende Wirkstoffe
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 7. August 2009, 06:00 Uhr
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Rosinen sind zwar ziemlich süß und klebrig, dennoch sind sie gut für die Zähne. Denn die getrockneten Trauben enthalten spezielle Wirkstoffe, die die Bildung von krankheitsverursachenden Bakterien unterdrücken. Ein amerikanisches Forscherteam der Universität von Illinois konnte fünf Komponenten ermitteln, die zu der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehören, sich positiv auf Zähne und Zahnfleisch auswirken und die Bildung von Karies und Parodontose hemmen.
"Die Ergebnisse der Studie machen klar, dass Rosinen zwar zweifelsohne zu jenen Früchten gehören, die ein Menge Zucker enthalten, doch das muss nicht gleichzeitig bedeuten, dass sie ebenso negative Auswirkungen auf die Zähne haben, wie gewöhnlicher Haushaltszucker", erklärte Studienleiterin Christine Wu. Ganz im Gegenteil: Die Phytochemikalien in
den Rosinen bekämpfen demnach Bakterien, die Karies und Parodontose verursachen".
Die schützenden Stoffe sind natürliche Antioxidanzien, die in den Trauben vorkommen. Neben ihrer Fähigkeit das Bakteriumswachstum zu stoppen und periodontalen Erkrankungen vorzubeugen, verhindern die Wirkstoffe auch
das Anhaften von Bakterien auf Oberflächen. Dadurch wird die Bildung von Plaque auf den Zähnen verhindert.