Richten Sie sich beim Sport nach Ihrem Hund
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 4. Januar 2012, 05:00 Uhr
GNL5356
Bei unseren Spaziergängen an den Feiertagen, sind uns viele Läufer und Radler mit Hund begegnet. Nicht immer ist es erfreulich, was man da sieht. Wenn Sie mit Ihrem Hund beispielsweise laufen oder Rad fahren wollen, denken Sie bitte an Folgendes:
- Stimmen Sie die jeweilige Sportart auf Ihren Hund ab und lassen Sie ihn vorher vom Tierarzt durchchecken. Fragen Sie ihn, welche Sportart am besten zu Ihrem Vierbeiner passt. Das richtet sich nach Rasse, Alter, Größe, Gewicht und Gesundheitszustand.
- Auch der Hund muss erstmal fit werden. Er muss ebenso wie Sie Muskeln aufbauen. Sie müssen ihn langsam an den Sport gewöhnen und das Pensum langsam steigern. Laufen oder fahren Sie regelmäßig - am besten auf weichen Wald- oder Wiesenwegen. Harte Asphaltstrecken tun Ihrem Vierbeiner auf längeren Strecken an den Pfoten weh. Untersuchen Sie nach dem Heimkommen immer die Pfoten auf kleine Verletzungen ab.
- Vergessen Sie das Aufwärmen nicht - zum Beispiel 10 Minuten ruhiges Gehen. Zeigen Sie Ihrem Hund in kleinen Schritten, was Sie von ihm erwarten.
- Überfordern Sie Ihren Hund nicht: Wenn sich seine Zunge verfärbt, er extrem hechelt oder sich immer wieder hinlegt, haben Sie ihm zu viel zugemutet und sollten das Training abbrechen.
- Trainieren Sie nicht direkt nach dem Füttern.
- Hunde schwitzen nur über die Lefzen und Pfoten, deshalb vertragen sie Hitze nicht besonders gut. Auf längeren Strecken sollten Sie für Ihren vierbeinigen Freund immer Trinkwasser mitnehmen.
- Meiden Sie die Nähe stark befahrener Straßen.
Und vergessen Sie nicht: Das Tier braucht Lob. Bestätigen Sie es deshalb immer wieder und belohnen Sie den Hund mit Leckerlis.