Rheuma? So hilft die richtige Ernährung!
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 9. September 2010, 10:00 Uhr
GNL5356
Rheuma ist eine schmerzhafte Autoimmun-Erkrankung, die mit chronischen Entzündungen speziell der Gelenke einhergeht. Die chronischen Entzündungsherde aktivieren den Stoffwechsel des Betroffenen oft übermäßig. Zudem können Rheuma-Medikamente und Cortison einen Vitamin- und Mineralstoffmangel bewirken. Folge: Rheumatiker leiden nicht selten an Knochenschwund!
Mit diesen Ernährungstipps wirken Sie diesen Folgen entgegen:
1. Bevorzugen Sie vollwertige, unverarbeitete Lebensmittel. Achten Sie darauf, was Sie nicht vertragen, führen Sie am besten ein Ernährungstagebuch. Oft heizen Fleisch und Wurst das Entzündungsgeschehen zusätzlich an. Verbannen Sie diese Nahrungsmittel von Ihrem Speiseplan.
2. Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt sollten Sie einmal bis zweimal im Jahr eine Fastenkur einlegen. Sie lindert häufig die Beschwerden.
3. Achten Sie auf genügend Kalzium und Vitamin D zur Osteoporose-Vorbeugung. Gut sind auch Omega-3-Fettsäuren, die z.B. in Kaltwasserfischen und Weizenkeimöl enthalten sind. Gibt´s auch als Fischöl-Kapseln z.B. beim Discounter.
4. Nehmen Sie als Nahrungsergänzung ein Vitamin-E-Präparat ein. Auch Ihre Selenversorgung sollten Sie sicherstellen, z.B. über den regelmäßigen Verzehr von Hülsenfrüchten.
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